Hindenburger will bis Ende Dezember das 20. Jahrhundert der Hansestadt Werben aufarbeiten

„Mit Feuereifer und Herzblut“

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Noch bis Ende Dezember kümmert sich Christian Falk um den zweiten Teil der Werbener Stadt-Chronik. Sie behandelt das 20. Jahrhundert. Für Falks Nachfolge gibt es bereits Pläne.

Werben. „Das dauert eben alles seine Zeit“, bleibt Christian Falk bis Ende Dezember nur noch kurz Gelegenheit, die Historie der weltkleinsten Hansestadt als „Mikro-Chronik“ zusammenzustellen.

Mit Digitalkamera und Notizblock sitzt der Hindenburger seit Monaten immer wieder stundenlang im Reich von Osterburgs Kreismuseums-Chef Frank Hoche.

Dort ackert sich der Hindenburger Ortschronist und dortige Kirchenälteste als „Bufdi“ im Rahmen einer Anstellung als Bundesfreiwilligendienstleistender durch überwiegend vergilbte Seitenblätter der „Altmärkischen Zeitung“, um Stoff zu finden für den zweiten Teil der „Chronik der altmärkischen Hanse-Stadt Werben“. Die historische Daten- und Fakten-Sammlung trägt den Untertitel „Das 20. Jahrhundert“ und setzt auch fort, was der Werbener Theologe Dr. Ernst Wollesen (1862-1939) begonnen hat.

Auch dieser habe aber anno 1920 kaum genügend Zeit für die Vergangenheit gehabt, als er seine vorwiegend auf kirchliche Ereignisse fokussierte Historienschau verfasste. So klaffen immer noch Lücken in Werbens Geschichte, was aber nachvollziehbar sei, „bei der Eile, in der die Chronik entstanden ist“, wie Falk den Mitgliedern des Stadtrates erläuterte.

Von Antje Mahrhold

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