Bildungsstätte profitiert vom Stark-III-Förderprogramm / Arbeiten starten im Sommer

3,5 Millionen Euro fürs Osterburger Markgraf-Albrecht Gymnasium

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Der stellvertretenden Schulleiter des Osterburger Markgraf-Albrecht Gymnasiums, Andreas Schulz (2.v.l.), zeigten den Ausschussmitgliedern einige Klassenräume. Dabei war auch Dr. Denis Gruber, Erster Beigeordneter des Landrates (2.v.r.).

Osterburg. Das Osterburger Markgraf-Albrecht Gymnasium (MAG) hat eine lange Geschichte. 1859 wurde das Gebäude als Königlich Preußisches Lehrerseminar errichtet. Weitere Bauten erfolgten im Laufe der Jahre.

Zu DDR-Zeiten gab es darin die „Ernst-Schneller“-Oberschule, nach der politischen Wende dann das Gymnasium.

Doch mittlerweile nagt an der markanten, denkmalgeschützten Backsteinarchitektur der Zahn der Zeit. Zudem wird es für die derzeit 699 Gymnasiasten zu eng. Für die anstehenden diversen Bauarbeiten profitiert die Bildungsstätte vom Stark-III-Förderprogramm. Im Sommer dieses Jahres geht es los. Investiert werden circa 3,5 Millionen Euro brutto. Drei Bauabschnitte seien laut den Planern Franziska und Swen Pietryas von einem Architekturbüro aus Oranienbaum-Wörlitz vorgesehen. Der Startschuss fällt Ende Juni. Zu den Vorhaben gehört auch aufgrund des schwierigen Baugrunds eine Pfahlgründung. Es folgen unter anderem die energetische Sanierung der Häuser A und B, die Fortführung von bereits begonnen Sanierungstätigkeiten sowie die Bauwerkstrockenlegung der Fußböden und Außenwände in den Gebäuden A und B. Für die barrierefreie Erschließung ist eine Aufzugsanlage vorgesehen. Zudem soll die Heizungsanlage an die Fernwärmeversorgung angebunden werden. Es entsteht zudem ein Multifunktionsraum. Ziel der emsigen Bautätigkeit ist die CO2-Reduzierung. Derzeit fallen davon rund 150 Tonnen pro Jahr an. Nach der Sanierung sollen es etwa 30 Tonnen im Jahr sein, berichtete Franziska Pietryas den Mitgliedern des kreislichen Ausschusses für Bau, Verkehr und digitale Infrastruktur auf ihrer Sitzung. Der Abschluss des dritten und letzten Bauabschnitts sei für Ende Februar 2019 vorgesehen, so die Planerin.

Von Thomas Westermann

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