Promenadenkaufhaus zieht Mitfinanzierung in Betracht / Bauausschuss will reichlich Bäume sehen

Mehr Grün auf dem Hilliges-Platz

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Das Promenadenkaufhaus signalisiert eine Mitfinanzierung, wenn ein gewisses Maß an Mitsprachen bei der Gestaltung des August-Hilliges-Platzes möglich ist. Dieser soll sich übrigens künftig in einem ähnlichen Bild wie die Breite Straße präsentieren.

Osterburg. Der Bauausschuss hat am Montagabend während seiner Sondersitzung die Pläne für die Umgestaltung des August-Hilliges-Platzes für gut befunden und empfiehlt sie einstimmig dem Stadtrat.

Matthias Lenz (WG Meseberg), Bauausschuss-Vorsitzender, berichtete zu Beginn der Sitzung von einem Treffen Ende November zwischen Einheitsgemeindebürgermeister Nico Schulz und Ortsbürgermeister Klaus-Peter Gose (beide CDU) sowie Stadt- und Rahmenplaner Henri Gnauert und Guido Cierpinski vom Osterburger Architektur- und Ingenieurbüro. Das Ergebnis des Gedankenaustausches präsentierte der Stadtplaner dem versammelten Gremium. Die Gestaltung des Platzes an der Breiten Straße, entlang der dann auch dort integrierten Wallpromenade einschließlich dem Parkplatz an der Lindenstraße würde mehr als eine Million Euro kosten. Allerdings stehen derzeit die beiden erstgenannten Bereiche im Mittelpunkt. Die Stadt müsste bei fließenden Fördergeldern trotzdem immer noch einen Anteil von zehn Prozent aufbringen.

Das überarbeitete Konzept fasst nun die zuvor benannten Ansprüche zusammen. Der neue August-Hilliges-Platz soll unter anderem „barrierefrei, pflegeleicht, dauerhaft, bespielbar und dann aber auch noch bezahlbar sein“, berichtete Gnauert. Die Fläche soll zudem natürlich den Platz als solchen erkennbar machen und wird sich der Pflasterung entlang der Breiten Straße anpassen. Grünflächen, Bänke und Bäume sind eingeplant. Über die doch großzügigen Grünflächen, immerhin allein auf dem als Platz klar definierten Bereich circa 200 Quadratmeter in Form eines Dreiecks, freute sich der Bauausschuss. Noch erfreulicher aber ist, dass das Promenadenkaufhaus signalisiert hat, sich an der Finanzierung der angrenzenden Flächen zu beteiligen. Allerdings mit der Auflage, dass zum Beispiel keine Bäume vor den Schaufenstern gepflanzt werden. Das soll schließlich aber nicht das Problem sein. Die Gestaltung des Hilliges-Platzes ist aber nicht die alleinige Herausforderung. Vielmehr gilt es, die Randflächen anzuschließen, die sich auch auf Privatgrund befinden. Gespräche stehen den Stadtvätern daher noch ins Haus. Und die Zeit drängt. Bis Ende Januar muss der Antrag auf Fördermittel gestellt sein. Der Stadtrat tagt allerdings erst wenig vorher. Die Montagabend gezeigten beiden Varianten unterscheiden sich lediglich im Detail. Der Bauausschuss favorisierte die grünere Variante, die auf eine verstärkte Gestaltung mit Bäumen setzt. Rainer Moser (SPD) erinnerte an die damalige Gestaltung, als dort noch zahlreiche Bäume standen.

Linden sollen es übrigens nicht werden, wenn es nach dem Bauausschuss geht. Da die Pflege mit dem Wachstum zu intensiv werden würde. Stattdessen stehen Zieräpfel, Esche, Kirsche und als Exot sogar ein Ginkgo als Solitär im Raum.

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