Kita „Storchennest“ im vorweihnachtlichem Ambiente

Markt statt Feier

Nachdem die Lieder gesungen waren (kleines Foto), erfreute die Hexe mit dem Zauberbuch das Publikum. Gut besucht war der erste Weihnachtsmarkt in der Kita „Storchennest“ in Werben. Fotos (3): Schaffer

Werben. Wieso wollen wir immer eine Weihnachtsfeier durchführen, es könnte doch auch die Variante eines Weihnachtsmarktes sein. Von dieser Überlegung ging das Team der Kindertagesstätte „Storchennest“ aus Werben bei ihren Vorüberlegungen aus.

Im Elternkuratorium, den Eltern und Großeltern, dem Schulhort, aber auch im Förderverein „Kinder für Werben“ und in der Stadtverwaltung sowie in der Verbandsgemeinde fanden sie Befürworter und Helfer.

Nach intensiven Vorbereitungen konnte wenige Tage vor dem 2. Advent dieser Höhepunkt im Leben der Kita gestartet werden. Auf dem Gelände der Einrichtung, in der zur Zeit 36 Kinder betreut werden, waren die von der Stadt zur Verfügung gestellten Buden aufgebaut und die verschiedenen Verantwortlichen für die Ausgestaltung benannt. Neben den obligatorischen Getränken zur Weihnachtszeit wie Tee, Punsch und Glühwein duftete es auch nach Kakao und frisch gebackenen Waffeln. Wer lieber etwas Deftigeres wollte, für den gab es Bratwurst und Steak im Angebot. Weihnachtliche Dinge, wie lustige Schnee-und Zapfenmänner sowie Weihnachtssterne, aber auch selbstgestrickte farbenfrohe Socken und Mützen wurden feilgeboten. Für die Leckermäulchen standen kandierte Weintraubenspieße bereit. Bevor aber all diese Dinge in Augenschein genommen wurden, standen die Kinder mit ihrem Programm im Mittelpunkt.

Mit „Guten Abend, schön Abend“ wurden die vielen Besucher begrüßt. Bei den weiteren Liedern, wie zum Beispiel „Bald nun ist Weihnachtszeit“ konnten alle zeigen, wie Weihnachtsliederfest sie waren. Die Texte wurden aber vorsichtshalber verteilt.

Nachdem kleinen „Schneelöckchen“ die Erde weiß angezogen hatten, kam das Theaterstück „Die Hexe und das Zauberbuch“ zur Aufführung. Das Drehbuch dafür hatte Ludwig Hirsch, eines der Kinder, selbst verfasst. Da zwei Schauspielerinnen fehlten, besetzten die Leiterin der Kita, Astrid Dickehut, und die Erzieherin, Iris Lange, den Part der Zauberhexe beziehungsweise den der Mutter. Mit viel Engagement wurde das Stück aufgeführt, und der Beifall dafür konnte nicht besser sein. Geduldig lief in dieser Zeit das 5-jährige Ponny Flake mit ihrer Besitzerin Inga Huhn und der Helferin Anne Paulin Haase seine geführten Runden, die Kinder standen Schlange, um auf ihm zu reiten.

Seitens der Leiterin ging ein großes Dankeschön an alle, die zum Gelingen des Marktes beigetragen hatten. Der Erlös kommt zu gleichen Teilen der Kita und dem Hort zu Gute.

Von Walter Schaffer

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