Politik hat für Osterburgs Norden Laden und Grundstücke auf dem Zettel

Auf der Liste: Einkaufsmarkt, Wohnbau und Autohof

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Im Norden sollen in absehbarer Zeit Einkaufswagen geschoben werden können. 

tz Osterburg. Der Norden Osterburgs soll eine Einkaufsmöglichkeit bekommen. „Hierfür gibt es bereits ein Unternehmen, welches an dieser Stelle einen Markt errichten möchte“, bestätigte Bürgermeister Nico Schulz (CDU) beim hansestädtischen Neujahrsempfang.

Das Thema ist nicht ganz neu und schafft es immer wieder einmal auf die politische Tagesordnung. Nun soll der Flächennutzungsplan (F-Plan) der Einheitsgemeinde Osterburg aber ein entsprechendes Sondergebiet enthalten. Politik und Verwaltung lassen das Regelwerk nicht zuletzt mit Blick auf den Autobahnbau und mögliche zusätzliche Ansiedlungen erstellen. „Der F-Plan zeigt auf, wohin sich unsere Heimat als Ort zum Wohnen, Leben, Arbeiten und Wirtschaften entwickeln soll.“

Enorm wichtig seien zusätzliche Wohnbauflächen. In Osterburg gebe es so gut wie keine freien Grundstücke mehr. „Deshalb werden für die Stadt circa 14 Hektar neue Flächen eingeplant.“ Der Schwerpunkt soll im Norden der Stadt liegen. „Aber auch in unseren Dörfern sind circa 20 Hektar neue Wohnbauflächen vorgesehen“, erläuterte Schulz.

Für die weitere wirtschaftliche Entwicklung ist an der zukünftigen Autobahnabfahrt ein Gewerbegebiet geplant. „Der Bedarf ist da. Es gibt bereits sehr konkrete Investitionsabsichten, an unserer Autobahnabfahrt verschiedene Gewerbebetriebe zu errichten. Mehr darf ich derzeit öffentlich noch nicht sagen. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass wir nicht nur die Abfahrt kriegen, sondern auch neue Unternehmen.“ Unter anderem ist die Rede von einem Autohof bei Storbeck (die AZ berichtete). Ein Autohof, der zwischen fünf und sechs Hektar besetzen würde, soll ein Impuls für weitere Investitionen im insgesamt bis zu etwa 20 Hektar großen Gewerbegebiet sein.

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