Umbau: Neuer Knoten im Norden Osterburgs könnte sich an Stendaler Scharnhorststraße orientieren

Liegen über Kreuz: Mini-Kreisel punktet

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Im flachen Kreisel auf Stendals Scharnhorststraße sehen Osterburger ein Vorbild.

tz Osterburg. Der Mini-Kreisel punktet. Sie streiten nicht, aber liegen zumindest ein Stück weit über Kreuz.

Ob eine klassische Kreuzung für den Knotenpunkt Seehäuser Straße / Krumker Straße Sinn macht, ein großer oder ein kleiner Kreisel, darüber gehen die Meinungen auseinander. Nico Schulz, Bürgermeister der Einheitsgemeinde, hält eine Kreuzung für die bessere Variante. Osterburgs Ortsbürgermeister Klaus-Peter Gose ist ein Freund des Kreisverkehrs: „Er entschleunigt, ist sicherer und bringt einen gewissen Charme ins Stadtbild. Zumal der Verkehr in der Zukunft anwachsen werde, allein schon wegen der Umsiedlung des Norma-Marktes, glaubt der Orts-Chef. Michael Handtke (alle CDU) plädiert nicht zuletzt der Kosten wegen für einen Mini-Kreisel, wie es ihn bereits auf der Scharnhorststraße in Stendal gibt, und fand damit am Montagabend im Ortschaftsrat den meisten Anklang. Das letzte Wort hat der Stadtrat.

Rückenwind bekommen die Befürworter eines Kreisels von Wolfgang Fritz, der Anfang der 1990er-Jahre für die Stadtplanung mit zuständig gewesen sei. Schon damals sei ein dritter Kreisverkehr im Gespräch gewesen, heißt es in seinem Brief an Politik und Verwaltung der Einheitsgemeinde. Bislang existieren zwei Kreisel in der Kernstadt der Einheitsgemeinde, einer am Platz des Friedens, ein zweiter knotet Werderstraße, Bismarker und Ballerstedter Straße. Und kurz zur Erinnerung: Die Krumker Straße und die Seehäuser Straße im Norden der Biesestadt sollen über das Entflechtungsgesetz saniert werden. Wo einst ein Kino stand, stoßen diese und kleinere Pisten aufeinander und bilden einen recht unübersichtlichen Knoten, der mittelfristig neu geordnet und anders gestaltet werden soll.

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