Leistungen anerkannt

+
Rolf Ludwig (2. v. l.) und Thomas Pefestorff (3. v. l.) wurden von Matthias Frank (l.) und Sven Engel für langjährige Tätigkeit ausgezeichnet.

Osterburg - Von Benjamin Kobelt. Sven Engel, Stadtwehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Osterburg, begrüßte am vergangenen Freitag seine Kameraden und zahlreiche Gäste zur diesjährigen Jahreshauptversammlung im Saal der Stadtverwaltung. Unter anderem waren Ordnungsamtsleiter Matthias Frank, Osterburgs Ortsbürgermeister Klaus-Peter Gose, Stadtratsvorsitzender Nico Schulz und Kreisbrandmeister Dieter Bolle gekommen, um sich über die Tätigkeiten der Feuerwehr Osterburg im vergangenen Jahr zu informieren und den Kameraden dafür höchsten Respekt zu zeigen. In Vertretung des Landrats war auch Carsten Wulfänger nach Osterburg gekommen ebenso wie Hans-Ulrich Schlegel, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes.

Nach einer Schweigeminute für die Opfer des Zugunglücks bei Oschersleben stellte Sven Engel seinen Bericht für das Jahr 2010 vor (mehr dazu in der morgigen Ausgabe). Nach Berichten aus Kinder- und Jugendfeuerwehr kam es zu den Ehrungen und Beförderungen. „Ehrungen, das ist, wenn die Gerechtigkeit ihren liebenswürdigen Tag hat“. Mit diesem Zitat von Konrad Adenauer leitete Sven Engel den Auszeichnungsakt auf der Jahreshauptversammlung ein. Die Beförderungen und Ehrungen sollen eine besondere Anerkennung für Engagement, Einsatzbereitschaft sowie der erfolgreichen Teilnahme an Aus- und Fortbildungsveranstaltungen sein. Eine besondere Verbundenheit zum Dienst der Feuerwehr zeigt Gustav Kläden. Er ist seit 70 Jahren dabei und opfert seine Freizeit für das Ehrenamt in der Freiwilligen Feuerwehr Zedau. Aus gesundheitlichen Gründen konnte der Kamerad leider nicht persönlich anwesend sein, bekam aber dennoch hohe Anerkennung für seine Leistungen durch einen ausgiebigen Applaus seiner Kameraden. Den Präsentkorb und seine Ehrenurkunde bekommt er zu einem späteren Zeitpunkt überreicht.

Unter den Grußworten der Gäste kam einheitlich zum Ausdruck, dass den Kameradinnen und Kameraden für ihre ständige Einsatzbereitschaft und ehrenamtliche Tätigkeit für die Gesellschaft gedankt sei. Und auch den Partnern und Familien sei an der Stelle gedankt, dass sie ihre Liebsten dafür entbehren können. Carsten Wulfänger brachte es auf den Punkt „Alle rennen raus, die Feuerwehr rennt rein“ und wünschte dabei stets einen unfallfreien Dienst auch im Namen von Landrat Jörg Hellmuth und Kreisbrandmeister Dieter Bolle.

Eine besondere Überraschung hatte Ingrid Rinne, Kommunalreferentin der E.ON Avacon, im Gepäck. Sie überbrachte für die tatkräftige Unterstützung bei dem starken Eisregen an den Weihnachtstagen einen 200-Euro-Scheck, der als Spende an den Förderverein der Feuerwehr geht.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare