Osterburg plant keinen zweiten Sachsen-Anhalt-Tag / Freie Bahn für Stendal

Landesfest bleibt einmalig: Biesestadt zehrt von 2007

Ein Stück uraltes Osterburg. Dieser Balken ist bei Bauarbeiten im Bereich des Großen Marktes gefunden worden und gehört vermutlich zu einer Burg, die im 10. Jahrhundert existiert haben soll. Das Holzteil ist konserviert im biesestädtischen Rathaus ausgestellt.

Osterburg. Osterburg wird sich nicht wie womöglich Stendal ein zweites Mal um die Ausrichtung des Sachsen-Anhalt-Tages bewerben. „Bei uns in der Verwaltung gibt es derzeit keinerlei Überlegungen in dieser Richtung“, sagt Nico Schulz, der Bürgermeister der Einheitsgemeinde.

Ob sich daran vielleicht mittel- oder langfristig etwas ändert, lasse sich momentan einfach nicht sagen. „An ein Landesfest in Osterburg denkt in Politik und Verwaltung zurzeit niemand, zumindest keiner, von dem ich weiß. Wobei so eine Großveranstaltung natürlich durchaus ihren Reiz hat. “.

Osterburg hatte 2007 das Land zu Gast. Der Sachsen-Anhalt-Tag fand zusammen mit dem Stadtjubiläum statt. In einem Dokument aus dem Jahre 1157 wird ein Graf von Osterburg erwähnt. 850 Jahre urkundliche Ersterwähnung wur- den vor acht Jahren groß gefeiert. Tausende Besucher erlebten ein abwechslungsreiches Programm. „Wobei Osterburg noch deutlich älter ist“, betont der Bürgermeister im Gespräch mit der AZ. In diesem Zusammenhang interessant ist ein Balken, der konserviert im Rathaus liegt. Das Überbleibsel einer hölzernen Burg sei bei Bauarbeiten im Herzen der Stadt Mitte der 1990er-Jahre gefunden worden. [...]

Von Marco Hertzfeld

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