Stadt sieht keine Dauer-Brache

Kino-Areal noch ohne Happy End

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Dort stand das Kino.

Osterburg. Wo das Osterburger Kino stand, klafft seit fast drei Jahren eine große Lücke. Dass die kommunale Fläche an der Seehäuser Straße für noch viel länger eine Brache bleibt, daran will Bürgermeister Nico Schulz nicht denken.

„Im Gegenteil, es hat sogar schon einige Anfragen gegeben. Wir wollen das Grundstück verkaufen und werden es mit Sicherheit auch los“, hat sich der CDU-Mann bei einer Veranstaltung vor Senioren überzeugt gezeigt. Momentan gehe es im Norden der Biesestadt nur auch deshalb nicht voran, weil die zukünftige Verkehrsführung noch nicht abschließend geklärt sei. Minikreisel oder doch klassische Kreuzung? Die Antwort wirke sich auf die Grundstücksgrenzen in diesem Bereich aus, wenn auch nicht übermäßig.

Das Kino und Nebengebäude standen viele Jahre leer und zerfielen zusehends. Im Spätsommer 2015 ist der Komplex abgerissen worden. Der Bürgermeister sieht das Grundstück für Osterburg mindestens in guter Lage und die Gegend vor einer beachtlichen Entwicklung. „Das Kino ist Geschichte, der letzte Vorhang ist gefallen, daran kann und wird sich nichts ändern. Wahrscheinlich wird es für dieses Grundstück auf den Bau von Wohnungen hinauslaufen.“ Der Bereich am Rande der Altstadt am Knotenpunkt Seehäuser Straße / Krumker Straße befindet sich auch so schon im Umbruch, auf dem Gelände des früheren Drescherhofs entstehen bereits Wohnungen. Privatleute investieren dort.

Der Verkehrsknotenpunkt im Norden soll neu gestaltet werden. Das Projekt liegt auf Eis, weil das Geld fehlt. Die Kommune sucht nach einem Fördertopf (die AZ berichtete).

Von Marco Hertzfeld

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