Festprogramm der Tagesstätte „Jenny Marx“ entzückt das Publikum

Kinder bringen zauberhaft Schwung ins Mittelalter

Mit viel Schwung und Leidenschaft tanzen die Burgfräuleins vor den Zuschauern. Während einige Kinder gerade in Aktion sind, warten andere noch auf ihren Auftritt. Etwa 90 Kinder haben sich innerhalb mehrerer Wochen auf die Darbietung zum Frühlingsfest vorbereitet.

Osterburg. Immer mehr Besucher schieben sich durch das Portal aus Plastik. „Ritterfest“ steht in großen bunten Buchstaben ganz oben geschrieben.

Eltern, Großeltern und andere Gäste sind gespannt, was sich Kinder und Erzieher der Tagesstätte „Jenny Marx“ in diesem Jahr haben einfallen lassen. „Man hat ja bereits einiges gehört und in der Zeitung gelesen“, meint eine Frau und betrachtet das Kleid einer Kita-Mitarbeiterin genauer. Das Burgfräulein trägt natürlich feineren Stoff, ganz standesgemäß eben. In den Kostümen dieses Tages steckt reichlich Herzblut, ist der Großteil doch eigenhändig gefertigt. Das alljährliche Frühlingsfest der städtischen Einrichtung ist wieder ein regelrechter Magnet. Die Stühle für die Aufführung unter freiem Himmel werden am Vormittag allmählich knapp.

Derweil bereiten sich die Mädchen und Jungen im Gebäude auf ihren Auftritt vor. Einige sind ziemlich nervös, andere können es gar nicht abwarten, vor das Publikum zu treten. Endlich ist es so weit: Ritter, Prinzessinnen, Zauberer und andere Figuren aus der Welt des Mittelalters tanzen und singen. Jungs zeigen stolz ihre Rüstung, Mädchen machen einen Knicks. Selbst Drachen werden gesichtet, sie sind alles andere als böse. Die Zuschauer sind entzückt, immer wieder gibt es Szenenapplaus. Da fotografiert ein Vater mit der Kamera, dort filmt eine Mutti mit dem Handy. Viele Eltern wollen auf diese Weise ein Stück Erinnerung mit nach Hause nehmen.

Nach dem Spektakel ist längst noch nicht Schluss. Das Erzieherteam mit Lore Richter an der Spitze und viele fleißige Helfer haben ein abwechslungsreiches Frühlingsfest auf die Beine gestellt. Sogar eine Schatzsuche gehörte dazu.

Von Marco Hertzfeld

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare