Ortschaftsräte sind frustriert

Keine drei Wochen mehr bis zum Heimatfest: Viele Fragen weiter offen

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Die ursprünglich geplante Regelung für das Parken beim Altmärkischen Heimatfest in Walsleben kann aufgrund der fehlenden Brücke nicht umgesetzt werden. Zudem sind noch etliche organisatorische Fragen offen.

Walsleben – Der Frust sitzt nach wie vor tief. Die Fußgängerbrücke über die Uchte wird zum Altmärkischen Heimatfest nicht gebaut (AZ berichtete).

Das Unverständnis über den Vorgang war den Walslebener Ortschaftsräten bei der Sitzung des Gremiums am vergangenen Montag deutlich anzumerken.

„Man hat uns lange hingehalten, obwohl wir immer wieder nachgefragt haben, ob die Brücke rechtzeitig fertig wird“, sagte Walslebens Ortsbürgermeisterin Christine Klooß. (CDU). Alle vier Ortschaftsräte sind sehr skeptisch, ob das nun nötige, neue Parkkonzept aufgehen wird. „Die Besucher werden uns zuparken“, befürchtet etwa die Ortschaftsrätin Katrin Gotot (fraktionslos).

Ein entscheidender Termin ist am heutigen Mittwoch ab 17 Uhr im örtlichen Dorfgemeinschaftshaus. Dann kommt das Organisationskomitee mit der Hansestadt Osterburg zusammen, um mehrere wichtige offene Fragen abschließend zu klären. „Uns Ortschaftsräten ist beispielsweise noch nicht bekannt, ob es einen Leiter für den Markt gibt, an den sich die Händler wenden können, wenn sie Fragen haben“, erzählt der stellvertretende Walslebener Ortsbürgermeister Christian Gladigau (CDU).

Auch die Versorgung der Händler mit Strom und Wasser sei noch nicht geregelt. Der Ortschaftsrat drängt zudem darauf, dass die Buden und Stände für das Markttreiben, das am Sonnabend, 24. August beginnt, aus organisatorischen Gründen bis spätestens Freitag, 12 Uhr, aufgebaut sind. Eine festgelegte Frist gibt es bislang nicht.

Eine Attraktion für Kinder steht noch auf der Kippe. „Bislang ist noch ungeklärt, wer die Aufsicht über die Strohhüpfburg haben wird“, sagt der stellvertretende Ortsbürgermeister.

Einer der Höhepunkte des Altmärkischen Heimatfestes ist der Festumzug am Sonntag, 25. August. Die große Stofffahne Walslebens, die bereits bei diversen Anlässen zum Einsatz kam, ist allerdings spurlos verschwunden, sodass nun eventuell eine neue Fahne angefertigt werden soll. Alle Ortschaftsräte waren sich einig, dass dabei nur eine Fahne in Frage kommt, die von beiden Seiten bedruckt wird. Alles andere sei peinlich für die ausrichtende Ortschaft Walsleben des diesjährigen Altmärkischen Heimatfestestes.

VON TOBIAS HENKE

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