Volkssolidarität Osterburg beteiligt sich an Hilfsaktion

„Jeder Stift bringt Anita näher ans Ziel“

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Die Osterburger Volkssolidarität beteiligt sich an der Hilfsaktion und bittet um alte Kugelschreiber.

Osterburg. Der Volkssolidarität Osterburg liegt das Wohl der Menschen am Herzen und beteiligt sich an einer speziellen Aktion.

Karin Meinecke, ihres Zeichens Koordinatorin der Einrichtung in der Hansestadt, artikuliert sich gegenüber der AZ wie folgt.

„Ein kleines Mädchen namens Anita mit geistiger und körperlicher Einschränkung benötigt die ihr helfende Bewegungstherapie in der Slowakei. Durch das Sammeln von leeren Kugelschreibern, die dann recycelt werden, bekommen wir einen Cent pro Stift. Als Volkssolidarität möchten wir sehr gern an dieser Spendenaktion teilnehmen, um Anita ihrer Intensivtherapie etwas näher zu bringen. Wir bitten jeden Bürger aus Osterburg und den umliegenden Orten, eine kleine Spende im Rahmen alter Stifte bei uns in die Begegnungsstätte der Volkssolidarität an der biesestädtischen Gartenstraße abzugeben. Diese gesammelten, alten Stifte werden wir an die Geschäftsstelle weiter senden und damit gemeinsam Anita helfen.“ Koordinatorin Meinecke hofft nun auf Resonanz seitens der Bevölkerung, „denn jeder Stift bringt Anita näher an ihr Ziel“.

Anita braucht eine Bewegungstherapie in der Slowakei.

Anita kam in der 28. Schwangerschaftswoche mit 810 Gramm zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Amelie zur Welt. Sie hatte direkt nach der Geburt vielerlei Komplikationen. Doch das Mädchen ist eine Kämpferin und gibt nie auf. Trotz der Skepsis der Ärzte kämpft sie sich seitdem unermüdlich durchs Leben. Sie ist mit ihrer geistigen und körperlichen Einschränkung ein aufgewecktes, freundliches Mädchen, das gern lacht und Spaß am Leben hat. Die Wahl auf das osteuropäische Land kam nicht von ungefähr. „Nach zahlreichen Therapieversuchen sind wir auf diese intensive Bewegungstherapie in der Slowakei gestoßen. Wir waren bereits zweimal dort und Anita hat intensiv gearbeitet, diese Wochen haben sich gelohnt“, heißt es aus dem engsten Familienkreis des jungen Mädchens.

Von Thomas Westermann

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