Neuer Anstrich für Krumker Gotteshaus steht bevor

Geld für Innenarbeiten benötigt

Blick von der Friedhofsmauer aus auf die Krumker Kirche
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Sobald der neue Putz an der Außenfassade angebracht worden ist, muss er zunächst trocken, bevor die Malerarbeiten beginnen können.
  • Tobias Henke
    vonTobias Henke
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Krumke – Seit Mitte November vergangenen Jahres ist die Krumker Kirche eingerüstet. Seitdem laufen mit kurzen Unterbrechungen die Arbeiten an der Fassade. Laut Architekt Frank Ende könnten sie bis Mitte April zum Abschluss kommen. Für Arbeiten im Inneren des Gotteshauses, bei denen es auch um die Freilegung historisch wertvoller Wandmalereien geht, fehlt derzeit noch das Geld.

Seit Mitte November vergangenen Jahres ist die Krumker Kirche eingerüstet. Seitdem laufen mit kurzen Unterbrechungen die Arbeiten an der Fassade. Laut Architekt Frank Ende könnten sie bis Mitte April zum Abschluss kommen. Für Arbeiten im Inneren des Gotteshauses, bei denen es auch um die Freilegung historisch wertvoller Wandmalereien geht, fehlt derzeit noch das Geld.

„Die Restfinanzierung ist noch nicht gesichert“, erzählt Frank Ende, verantwortlicher Architekt und Vorsitzender des Krumker Dorfvereins. Der Verein will, wie auch der Betreiber des Ruheforstes in Krumke, seinen Teil zur Finanzierung der Innenarbeiten in der Kirche beitragen, die sich in städtischem Besitz befindet. Ende hofft, dass dafür Fördergelder gewonnen werden können. Jedoch bleibe dann immer noch ein Eigenanteil von 25 Prozent. „In der Kirche fällt zum Teil der Putz ab.“ Dieser müsse daher erneuert werden. Für die Arbeiten zur Freilegung der Wandmalereien müsse eine Fachkraft engagiert werden. „Diese Arbeiten können nur von einem Restaurator vorgenommen werden.“ Außerdem müssten sie eng mit der Denkmalschutzbehörde koordiniert werden.

Im Außenbereich wird neuer Putz aufgetragen. „Wenn der getrocknet ist, können die Malerarbeiten beginnen“, so Ende. Die rund drei sehr kalten Wochen im Februar hatten die Arbeiten vorübergehend zum Erliegen gebracht. „Bei Frost kann nicht gearbeitet werden.“ Auch zu Beginn des neuen Jahres liefen die Arbeiten zunächst nicht weiter, weil während der Weihnachtsferien nicht gearbeitet wurde. Ob wie von Ende erhofft, die Arbeiten im April zum Abschluss kommen, wird nicht zuletzt von der Witterung abhängen.

Im Gegensatz zur Fassade in der Kirche ist das Dach in einem guten Zustand. „1992 wurde das Dach neu gemacht. Es regnet nicht rein und gibt keine undichten Stellen.“ Im vorderen Bereich wurden hierbei alte Ziegel verwendet und hinten neue Ziegel verwendet, erläutert der Architekt. Die Kirche wurde im 12. Jahrhundert erbaut.

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