Regionalkantorei wird zum Fest voraussichtlich wie gewohnt musizieren

Weihnachten in Osterburg kann kommen

Die Kantorei feierte in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen.
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Erst kürzlich feierte die Regionalkantorei Osterburg ihr 25-jähriges Bestehen. Beim diesjährigen Weihnachtsfest wollen die Musiker wieder ihren Teil zu einem stimmungsvollen Fest beitragen.
  • Tobias Henke
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Sollte sich die Corona-Lage nicht deutlich verschärfen, ist Stand jetzt davon auszugehen, dass die Regionalkantorei Osterburg in diesem Jahr wieder wie gewohnt musizieren kann. Diese Hoffnung äußert jedenfalls Kreiskantor Friedemann Lessing gegenüber der AZ.

Osterburg  – Wir gehen erst einmal davon aus, dass alles wie geplant stattfinden kann“, gibt er sich zuversichtlich. Mit Blick auf die Coronalage ist geplant, dass die Christvesper an Heiligabend draußen stattfindet. „Ganz einfach deshalb, weil wir dann die meisten Besucher erwarten“, so Lessing weiter, der zudem zu berichten weiß, dass die Bauarbeiten am Turm der St. Nicolaikirche dann voraussichtlich abgeschlossen sein werden und die Nicolaibläser dann auf der Empore spielen können.

Alle Veranstaltungen im Verantwortungsbereich der Regionalkantorei Osterburg werden unter Einhaltung der 3G-Regeln stattfinden. Somit können geimpfte, genesene und getestete Personen die Konzerte besuchen. Allerdings lässt Lessing durchblicken, dass im Detail noch nicht geregelt ist, wie etwa die Tests der Besucher umgesetzt werden. Hierzu werde es noch genauere Informationen geben. Ein erstes weihnachtliches Konzert mit Beteiligung der Regionalkantorei gibt es am 1. Advent, Sonntag, 26. November, ab 17 Uhr in der St. Nicolaikirche. Ein weiterer Termin für ein Konzert ist am 3. Advent in Werben, Beginn ist ebenfalls um 17 Uhr. Wie in der AZ bereits angekündigt, gibt es am 4. Advent, Sonntag, 19. Dezember, ein Konzert unter dem Motto „A Festival of Nine Lessons and Carols“, das um 17 Uhr beginnt. Jeden Dienstag zwischen 20 und 21.30 Uhr finden zurzeit Proben dafür im evangelischen Gemeindehaus statt. Wer möchte, kann sich dort als Musiker einbringen, es gelten die 3G-Regeln.

Der Kreiskantor freut sich, dass inzwischen auch für Musiker wieder ein Stück weit Normalität gewonnen wurde und es auch wieder möglich ist, gemeinsam zu üben. Während der Pandemie galten für sie aus Infektionsschutzgründen teilweise besonders strenge Regeln, etwa für Blasmusiker.

Lessing ist sich dessen bewusst und schildert, dass sich die Musiker im Vorfeld von Konzerten alle testen. „Das gilt auch für die Geimpften.“ Welche genauen Regeln tatsächlich während des Weihnachtsfestes gelten, steht noch nicht fest, da die aktuelle Coronaverordnung des Landes Sachsen-Anhalt am 12. November ausläuft und die neue Verordnung zurzeit von der Landesregierung in Magdeburg ausgearbeitet wird.

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