Großbaustelle ab Sommer geplant

Osterburg: Wasser Marsch an der Bismarker Straße

In der Bismarker Straße werden ab Juni neue Trinkwasser- und Abwasserleitungen verlegt
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Blick von der Bismarker Straße in den Kreisverkehr: In diesem Bereich werden die Arbeiten des Wasserverbandes aller Voraussicht nach im Juni beginnen. Die Verlegung der Leitungen erfolgt nacheinander in vier Abschnitten.
  • Tobias Henke
    vonTobias Henke
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Ab Mitte des Jahres wird die Bismarker Straße in Osterburg zur Großbaustelle. Der Wasserverband Stendal--Osterburg wird dort neue Trinkwasser- und Abwasserleitungen verlegen.

Geplant ist, dass die Maßnahmen in Juni beginnen. Die Arbeiten sollen in vier Abschnitte unterteilt werden.
Wie immer bei solchen Arbeiten werden wir am tiefsten Punkt der Straße beginnen“, erläuterte Olaf Schmidt, Investbauleiter beim Wasserverband am Montagabend im biesestädtischen Bauausschuss.

Osterburg – Die Arbeiten sollen zwischen Juni dieses Jahres und Januar 2022 abgeschlossen sein. Auf die Nachfrage, ob es nicht besser wäre, in einem Zeitraum zu bauen, der nicht in die Wintermonate falle, erläuterte Schmidt, dass dies auch in seinem Sinne wäre, aber manchmal nicht möglich sei, „weil wir auf Fördergelder angewiesen sind“. Damit sei dann auch der Baubeginn vorgegeben, je nachdem, wann die Fördergelder genehmigt würden.

Der erste Bauabschnitt geht vom Kreisverkehr bis zum Lidl, der Zweite vom Lidl bis zur Landesstraßenmeisterei. Von dort bis zur Tankstelle und von der Tankstelle bis zum Edeka-Markt verlaufen die Bauabschnitte drei und vier. In der Bismarker Straße werden knapp 60 Anschlüsse neu verlegt. Für die Hauseigentümer besteht Anschlusszwang. Die Kosten pro Anschluss liegen bei etwas über 2252 Euro. Wer bereits einen Trinkwasser- oder Abwasseranschluss hat, muss nichts für den Anschluss zahlen. Kosten fallen aber dennoch an, da die Anlieger einen Baukostenzuschuss zahlen müssen, der von der Geschosshöhe des Hauses abhängt und sich zwischen 1124 und rund 9000 Euro bewegt. „Alle Eigentümer werden von uns angeschrieben und die Kosten werden genau aufgeschlüsselt“, so Schmidt. Neben der Bismarker Straße werden die Anschlüsse auch in der Feldstraße gelegt. Dort soll von Februar bis März 2022 gearbeitet werden.

Der Investbauleiter hofft, dass die Landesstraßenbaubehörde sich an den Arbeiten beteiligt, wenn nach der Verlegung der Anschlüsse eine neue Fahrbahndecke aufgetragen wird. „Sollte die Landesstraßenbaubehörde nicht mit einsteigen, wird es so sein, dass wir nur den Bereich erneuern, in dem die Arbeiten stattfinden.“ Dies seien etwa 2,50 bis drei Meter, aber eben nicht die ganze Fahrbahn.

Die Arbeiten werden unter Vollsperrung der einzelnen Abschnitte vorgenommen, die ansässigen Supermärkte und auch die Landesstraßenmeisterei können aber weiterhin angefahren werden. „Dies ist dann aber nur von einer Seite der Fall. Entweder vom Kreisverkehr aus oder von der Bundesstraße.“

Schmidt ist zuversichtlich, dass der Zeitplan eingehalten werden kann, macht aber deutlich, dass auch äußere Umstände zu einer Verlängerung der Arbeiten führen könnten. „Das Wetter ist natürlich immer ein Faktor.“

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