Konzept wird derzeit weiter entwickelt

Idee: Wassertreten im Biesebad

Mitglieder des Ortschaftsrates und Gäste schauten sich die Pläne für das Biesebad an. Wulf Ziegenbein (2.v.r.) schlug vor, ein Bereich zum Wassertreten einzurichten. Foto: Ziems

Osterburg. Architekt Henri Gnauert hatte mit seinem Konzept für das gesamte Biesebadgelände den Rahmen abgesteckt, nun geht es darum, Details zu verfeinern. Dazu wurde die Ortschaftsratssitzung am Dienstagabend genutzt.

Der Osterburger Wulf Ziegenbein schlug vor, einen Bereich zum Wassertreten einzurichten. Dies könnte in Form eines kleinen Beckens mit Geländer Wirklichkeit werden. Das Wasser könnte aus der Biese durch Filter laufen. Denkbar ist aber auch eine Anlage direkt im Fluss. Eine ähnliche Konstruktion befindet sich an der Arendseer Festwiese „Bleiche“. Bärbel Ziegenbein ergänzte, dass es zum Beispiel an der Landessportschule immer wieder Gäste gebe, die eine Wassertretanlage nach den Ideen von Pfarrer Sebastian Kneipp gerne auch in Osterburg nutzen würden.

Ein weiterer Gesprächspunkt an diesem Abend war das geplante Funktionsgebäude. Ortsbürgermeister Klaus-Peter Gose, der noch einmal daran erinnerte, dass bisherigen Vorschläge Ideen seien und natürlich verändert werden können, stellte einen Plan von Architekt Peter Zimmermann vor. Dieser hat sich vor allem dem Funktionsgebäude gewidmet und schlägt einen Gestaltung in Anlehnung des abgebrannten Objektes vor. Allerdings ohne Gastronomie. Während Henri Gnauert in seinem Konzept ein Drehung des Gebäudes favorisiert, bevorzugt Peter Zimmermann den bisherigen Standort. Zumal dort schon Fundamente vorhanden sind.

Ortschaftsratsmitglied Thorsten Schulz (SPD) schätzte die Variante von Henri Gnauert, was das Funktionsgebäude angeht, als „sehr steril wirkend“ ein. Er fühlt sich dabei an Toilettenanlagen auf Autobahnraststätten erinnert. Als positiv werteten die Kommunalpolitiker, dass gleich das komplette Gelände umgestaltet werden soll. Allerdings erinnerte Ortschaftsratsmitglied Jürgen Emanuel (Die Linke) daran, dass die Einheitsgemeinde dies ohne Fördermittel nicht leisten könne. Bisherige Schätzungen gehen von rund 550 000 Euro aus. „Wir müssen Gas geben und sollten nicht zu viel Zeit verlieren“, mahnte Klaus-Peter Gose, dass die Verwaltung die Anträge möglichst schnell stellen sollte.

Von Christian Ziems

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