Polizei sieht bei Giftködern bislang keine Serie

Hundehasser der Biesestadt nicht an die Kette gelegt: Fälle aus 2018 und April noch ungeklärt

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Nicht überall ist der Hund des Menschen bester Freund. Mitunter werden Giftköder gegen die Tiere ausgelegt.

Osterburg – Hunde leben in Osterburg weiterhin gefährlich. Auch wenn die Kriminalpolizei erst einmal keine Serie erkennen kann.

Zwischen den ausgelegten Giftködern des vergangenen Jahres und den aktuellen von Mitte April gebe es keinen „örtlichen und sachlichen Zusammenhang“, informiert Polizeisprecher Dirk Marscheider auf Nachfrage der AZ. So oder so, eine heiße Spur scheint in allen Fällen zu fehlen. Die Ermittlungen laufen.

Wiederholt hatten Anwohner im Bereich Biesebad und Werderwiesen Hackfleisch mit Gift gefunden. Dort sind die Menschen besonders gern mit ihren Lieblingen unterwegs. Ein Hund überlebte die Attacke nur, weil er sofort in eine Tierklinik kam. Mitte Dezember war die Polizei mit einem Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit getreten. Der oder die Täter müsse mit einem Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz rechnen.

Im April ist ein Giftköder in der Gartenanlage „Zur Erholung“ gefunden worden, das Wurststück soll mit Rattengift versetzt worden sein. Die genauen Ergebnisse der Untersuchung stehen laut Polizei noch aus. Eine Anzeige sei eingegangen. Ob in der Anlage oder irgendwo in der Nähe weitere Köder ausgelegt wurden, ist Teil der Ermittlungen. Dass Tiere zu Schaden gekommen sind, sei unbekannt.

VON MARCO HERTZFELD

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