Land plant Brückenneubau / Stadt soll sich um marode Konstruktion kümmern

Hilfe für Schwiegervater

Die ebenfalls aus Holz bestehende Schwiegervaterbrücke bleibt weiterhin gesperrt. Doch es wird einen Neubau geben.

Osterburg. „Was wird denn nun aus unserer Schwiegervaterbrücke?“, wollte Stadträtin Susanne Hollenbach während der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und ländlichen Raum wissen.

Bauamtsleiterin Antje Spillner verwies auf den Landesbetrieb Bau, Niederlassung Nord. Dort laufen die Fäden für eine Problemlösung zusammen. Zwar gehört der Stadt die Konstruktion, doch es fehlen finanzielle Mittel. Die Brücke ist so marode, dass die Zugänge mit Brettern vernagelt wurden. Spaziergänger und Radfahrer die von Norden kommen, müssen mit einer Sackgasse leben.

Das Land möchte aber den vorhandenen Weg an der B189 in Richtung Erxleben weiterbauen. Dafür muss die Biese überquert werden. Da sich die Schwiegervaterbrücke aber zu weit von der Bundesstraße befindet, soll die neue Brücke einen anderen Standort bekommen. Konsequenz: Das alte Bauwerk bleibt so lange stehen, bis es von der Einheitsgemeinde abgerissen wird.

Wann eine neue Brücke gebaut wird, wie sie konkret aussieht und was das Projekt kostet, steht derweil noch nicht fest. „Wir befinden uns in der Planungsphase“, machte Peter Ebneter, Leiter des Landesbetriebes Bau Nord, deutlich. Fest steht, dass solch eine Konstruktion nötig ist und auch errichtet werden soll. Geplant wird aber nicht nur für diesen Bereich. Da die Weiterführung des Radweges einher geht, muss die Trasse festgelegt werden. Diese gilt es an vorhandene Wege anzuschließen und im Bereich der Gartensparte zu erweitern. An der Storbecker Kreuzung ist dann eine Überquerung geplant. Der Radweg wird dann schließlich an die vorhandene Trasse in Richtung Erxleben angeschlossen.

Von Christian Ziems

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