Großeinsatz der Feuerwehr in Krevese / Wehrleiter Sven Engel lobt die Hilfe durch die Landwirte

25 Hektar Getreidefläche in Brand

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Mehr als 60 Feuerwehrleute bekämpften gestern Nachmittag einen Großbrand in Krevese. 

the Krevese. Im Osterburger Ortsteil Krevese standen gestern gegen 14. 30 Uhr bis zu 25 Hektar Getreidefläche in Brand. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot von über 60 Einsatzkräften aus, um den Brand zu löschen.

Die Rauchschwaden über den Feldern waren bereits aus mehreren Kilometern Entfernung zu sehen. Allein aufgrund der zwischenzeitlichen Größe des Brandherdes wurden Dutzende Einsatzkräfte benötigt. Die Osterburger Kollegen hatten Hilfe angefordert, die auch sofort kam.

„Ein Dank gilt den Feuerwehren aus Seehausen und Beuster, die uns unterstützt haben“, sagte Sven Engel, Wehrleiter der Osterburger Feuerwehr. Die Rettungskräfte seien gerade noch rechtzeitig eingetroffen, um ein Übergreifen der Flammen auf den angrenzenden Wald zu verhindern. Auch den Einsatz der Landwirte lobte Osterburgs Wehrleiter. „Sie haben uns sehr geholfen und uns nötige Gerätschaften schnell zur Verfügung gestellt. Die Zusammenarbeit war optimal“, lobte Engel, der gleichzeitig eine Bitte an die Landwirte in der Altmark richtete: „Es ist wichtig, dass Maschinen wie Mähdrescher immer bestens in Schuss sind, damit man sich im Fall der Fälle gegenseitig helfen kann und ein aufloderndes Feuer schnell ersticken kann“. Im Umfeld der in Brand geratenen Getreideflächen stehen zahlreiche Windkrafträder. Die Gefahr, dass sie in brand geraten könnten, habe zu keinem Zeitpunkt bestanden. Das Vorhandensein der Windkrafträder sei sogar ein Vorteil für die Löscharbeiten gewesen. „Es ist Vorschrift, dass es an jedem Windrad Zisternen mit Löschwasser gibt. Das konnten wir heute sehr gut gebrauchen, um die Felder zu löschen“.

Über die genaue Brandursache ist noch nichts bekannt. Die nach wie vor herrschende Trockenheit ist ein Faktor, der Brände, wie den in Krevese begünstigt. Es ist laut Wehrleiter Engel nach wie vor erhöhte Wachsamkeit gefragt, um Brände möglichst schnell zu erkennen und effektiv bekämpfen zu können.

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