180 Haushalte sind am Netz

Torsten Dobberkau (v.l.), Thomas Kuhlmann und Eike Trumpf eröffneten gestern offiziell den Solarpark.

Goldbeck - Von Ivonne Bolle. Gestern wurde das von der „Beck Energy GmbH“ errichtete Freiflächen-Solarkraftwerk, das Strom für 180 Haushalte liefern soll, offiziell in Betrieb genommen.

Verbandsbürgermeister Eike Trumpf, Ratsmitglied Torsten Dobberkau und Projektleiter Thomas Kuhlmann trafen sich gestern zum Gespräch und warfen gemeinsam einen Blick in die Zukunft: Der Bau des zweiten Abschnittes des Solarparkes soll Anfang nächsten Jahres beginnen.„Der Standort ist einfach hervorragend. Die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Kommune war sehr gut und reibungslos. Gleichfalls möchte ich mich bei den Anwohnern der Gemeinde für ihr Verständnis bedanken, da die offene Baugrube für den Netzanschluss an das Netz der Eon-Avacon den Gehwegbereich stark einschränkte. Der lange Winter hatte Schuld“, sagte Thomas Kuhlmann, Projektleiter der „Beck Energy GmbH“. Er zog gestern während der offiziellen Einweihung ein positives Fazit der letzten Monate. In denen hat die Kolitzheimer Firma auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik Goldbeck auf rund zwei Hektar etwa 8400 Solarmodule auf Stahlkonstruktionen in lange Reihen aufgestellt. Mit der Anlage, die bereits seit dem 29. April am Netz ist, sollen in den kommenden 20 Jahren jeweils 600 000 Kilowattstunden Strom produziert werden. Mit diesem Kraftwerk, das zu 100 Prozent ökologischen Strom liefert, können jährlich gut 370 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. „Wir als Gemeinde stehen hinter dem Projekt und freuen uns sehr, dass hier bei uns ökologischer Strom produziert wird“, sagte der stellvertretende Ortsbürgermeister Torsten Dobberkau. „Es gab einige Kritiker, aber die wird es überall geben“, sagte er. Im Herbst soll die Bepflanzung starten. In einigen Jahren werden die Spiegelplatten und Stahlkonstruktionen dann nicht mehr zu sehen sein.

Thomas Kuhlmann sprach abschließend die zweite Ausbaustufe an. Dann sollen auf rund zwölf Hektar Fläche weitere Module aufgestellt werden. Damit könnten 600 Haushalte mit Energie versorgt werden. Wenn alles gut geht und die Anträge bewilligt sind, soll Anfang nächsten Jahres gebaut werden. Dieser Teil des Parkes wird dann von der Straße aus kaum zu erkennen sein. Denn das Gelände der ehemaligen Mülldeponie soll dafür zur Verfügung gestellt werden.

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