Schuljubiläum auf Baustelle: Arbeiten am Hain-Lernort mindestens zwei Monate im Verzug

Handwerker müssen nachsitzen

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Am neuen Eingangsbereich und dem Aufzug wird noch kräftig gearbeitet. Handwerker verschiedener Firmen nutzen die Herbstferien und treiben das Projekt weiter voran. Mit dem Jahresende muss die Sanierung des Schulkomplexes abgeschlossen sein.

Osterburg. Die Sanierung des traditionsreichen Schulstandortes an der Hainstraße in Osterburg entwickelt sich immer mehr zu einer unendlichen Geschichte. Das 120-jährige Jubiläum des Komplexes werden Lehrer und Grundschüler am 10. November quasi auf einer riesengroßen Baustelle feiern.

„Wir machen und tun, doch immer wieder kommen neue Schwierigkeiten hinzu“, sagt Siegfried Bartels, federführender Mitarbeiter des Bauamtes, auf Nachfrage der AZ. Eigentlich sollten die Arbeiten bereits mindestens mit dem Start ins neue Schuljahr so gut wie abgeschlossen sein. Doch Pustekuchen. „Wir sind zwei Monate und mehr drüber. “ Nach einer Bauberatung gestern früh gelte verstärkt die Maxime: Spätestens zum Jahresende muss nicht zuletzt aus förderrechtlichen Gründen alles fertig sein.

Katrin Lehmann, seit Sommer Leiterin der Bildungsstätte, will über niemanden einfach so den Stab brechen. Dass die Handwerker auch nach den Herbstferien am Montag das Gelände nicht verlassen werden haben, sei ja auch irgendwie absehbar gewesen. Sicherlich seien Bauarbeiten während des laufenden Schulbetriebs alles andere als günstig, doch lasse sich vieles im Miteinander regeln. „Wir sind im steten Kontakt mit der Verwaltung und mit den Arbeitern vor Ort ja sowieso.“

Von Marco Hertzfeld

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