Wohnungen und Tagespflege sollen im Sommer übergeben sein / Kreisverbandschef sieht weiteren Bedarf

DRK gibt Senioren ein betreutes Zuhause

+
In der zukünftigen Tagespflege: Frank Latuske (v.l.), Franziska Rudolf, Monika Brinckmann-Büttner und Hans-Jürgen Sindram führen sich vor Augen, wie später einmal alles aussehen soll.

Osterburg. Der DRK-Kreisverband „Östliche Altmark“ baut seine Position in Osterburg aus. Eine Tagespflege mit circa 15 Plätzen für ältere Menschen und 25 Quartiere für Betreutes Wohnen in der „Stadtpassage“ sollen spätestens im Sommer bezogen sein.

„Die Nachfrage ist groß und wird sicherlich nicht kleiner“, ist Vorstandsvorsitzender Frank Latuske überzeugt und lässt gegenüber der AZ durchblicken, über weitere Projekte nachzudenken. Betreutes Wohnen betreibt das DRK auch bereits im Norden der Stadt. In den neuen Räumlichkeiten soll der Ortsverein ebenfalls Platz finden, die Mitglieder dürften damit eine alte Forderung endlich erfüllt sehen. Hans-Jürgen Sindram, Eigentümer des Komplexes, und Ehefrau Lüba haben die neuen Mieter gestern Nachmittag über den Stand der Umbauarbeiten informiert.

Die Tagespflege nimmt im ersten Obergeschoss mehr als 300 Quadratmeter ein. Der Blick hinaus geht genau auf den August-Hilliges-Platz. Geplant sind laut DRK-Sprecherin Sandra Beiersdorff unter anderem eine große Gemeinschaftsfläche und ein Gymnastikraum. „Tagespflege im Herzen der Stadt.“ Auch Monika Brinckmann-Büttner, Kreis-Bereichsleiterin ambulante und stationäre Betreuung, hat sich noch einmal die Räume für beide Angebote zeigen lassen. Für das Betreute Wohnen soll ein Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung stehen. Dieser werde dann vor allem Hilfen im Alltag geben und Veranstaltungen für die Hausbewohner organisieren.

Dass sowohl die Tagespflege als auch die Ein- und Zweiraumwohnungen auf großes Interesse in der Bevölkerung stoßen werden, daran glaubt die DRK-Führungsriege fest. Bei einer Veranstaltung in der Stadtverwaltung wurden gestern erste Interessenten über die Kosten und Modalitäten informiert. Ansprechpunkte für die nächste Zeit sind der Kreisverband in Stendal und die DRK-Sozialstation mit Franziska Rudolf an der Spitze in Osterburg.

Von Marco Hertzfeld

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare