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„Gespielt wird damit nicht mehr“

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Verbandsgemeindebürgermeister Eike Trumpf kam gestern in die Grundschule nach Sanne, um das neue Computerkabinett offiziell in Betrieb zu nehmen. Foto: J. Gerber

Sanne. Was für eine Erleichterung, gestern kam Verbandsgemeindebürgermeister Eike Trumpf in die Grundschule nach Sanne, um dort das neue Computerkabinett einzuweihen.

Computer hatte die Schule zwar schon, das waren aber eigentlich aussortierte, die wahllos aufgestellt waren und an denen die Kinder eigentlich nur spielen konnten. Jetzt steht neuste Technik zur Verfügung, Fördergelder und der bereitgestellte Eigenanteil machten es möglich. 5000 Euro, so Trumpf, habe die Technik gekostet. 3700 Euro davon waren Fördermittel, 1700 Euro stellte die Verbandsgemeinde als Eigenanteil zur Verfügung. Weitere rund 1000 Euro wurden in Maler- und Elekroarbeiten investiert. Noch in diesem Jahr, so Trumpf weiter, soll Werben solch ein Kabinett bekommen, dafür seien die Mittel schon genehmigt. Im kommenden Jahr dann Rochau und dann seien alle sieben Grundschulen ausgerüstet.

Sannes Schulleiterin Andrea Körner sprach gestern von einem riesigen Gewinn. Ganz wichtig sei es, dass die Kinder den Umgang mit den Computern lernen. Uta Jüttner übernimmt die intensive Betreuung, und jedes Kind der Klassen eins bis vier hat nun seinen festen Arbeitsplatz, an dem auch die eigenen Unterlagen vorhanden sind. Schritt für Schritt werden nun die Grundlagen erarbeitet. Die Zeit der Spiele ist allerdings vorbei. Begeistert erzählten gestern die Mädchen und Jungen von ersten Erfolgen, die der Umgang mit der neuen Technik mit sich brachte. Es wurden Bilder gemalt oder freie Texte geschrieben. Wichtig dabei auch, erste Tastenkombinationen zu erlernen. Was den Kindern dabei wie spielen vorkommt, ist allerdings richtiger Unterricht, der nun aber viel mehr Spaß macht.

Bei all der Freude über die neue Technik bleib allerdings auch ein Wunsch noch offen. Mit schnellem Internet ist Sanne noch nicht erschlossen. Das wünschte sich gestern Schulleiterin Andrea Körner, um noch besser mit den Computern arbeiten zu können und die Kinder so besser auf die Sekundarschule vorzubereiten. Dort ist es dann Alltag.

Von Jörg Gerber

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