Basteleien und Spiele, um gelenkig zu bleiben

Geschicklichkeit und Feinmotorik

Bei Bedarf gibt Betreuerin Ines Mertens den Seniorinnen Irma Schwengler, Erika Beumler und Herta Riekmann (v.l.) Hilfestellung. Fotos (2): Schmarsow

Osterburg. Zu Geschicklichkeitsspielen hatten sich bei der nachmittäglichen Beschäftigung Seniorinnen und Senioren des Wohnbereiches 2 des DRK-Altenpflegeheimes „Haus Sorgenfrei“ getroffen.

Da bauten zum Beispiel Irmgard Schönfes und Kurt Stahl Gebäude aus Holzbausteinen, Elli Wilberg und Herta Riekmann bemühten sich am Tisch, Ringe über kleine Figuren zu werfen und freuten sich, wenn es ihnen gelungen war. Irma Schwengler fädelte bunte Schnüre durch die Löcher eines Holzbrettchens. Bei einem Würfelspiel baute Erika Beumler entsprechend der Punktzahl Stäbchen und Plättchen übereinander. Betreuerin Ines Mertens half, wenn die alten Finger nicht mehr so recht mit wollten. „Bei diesen Geschicklichkeitsspielen oder -übungen, die regelmäßig in allen vier Wohnbereichen stattfinden, versuchen wir, für jeden Heimbewohner das für ihn Spezielle und Machbare herauszufinden“, sagte Physiotherapeutin Christine Danies, die auch zuständig für die Beschäftigung ist. „Zum Beispiel fädeln Frauen eher Schnur ein, wie sie es früher mit dünneren Fäden bei Handarbeiten gewohnt waren, und Männer bauen lieber. Und das Würfelspiel hier dient dem Zuordnen von Gegenständen; wir haben die Spielregeln leicht abgewandelt, damit es den Spielern leichter fällt. Uns liegt daran, wie bei dem Wurfspiel, dass Geschicklichkeit und Feinmotorik trainiert werden. Bewegung der Hände und Finger, beispielsweise, ist sehr wichtig, damit sie gelenkig bleiben. “.

Von Frank Schmarsow

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