Deutschland-Stein soll noch vor Einheitstag in neuem Licht stehen

Geschenk aus dem Westen siedelt auf die Insel um

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25 Jahre deutsche Einheit: Das auch künstlerisch wertvolle Stück steht momentan noch zwischen Rathaus und einer größeren Rundbank. Klaus-Peter Gose will den „Stein der Einheit“ aus der Ecke holen und auf die Verkehrsinsel an der Bismarker Straße bringen lassen.

Osterburg. Der „Stein der Einheit“ soll nun tatsächlich vom Rathaus weg auf die Insel des Kreisverkehrs nahe der „Altmärkischen Kaffeestube“ gebracht werden. „Er kommt raus aus seiner Schmuddel-ecke, wo ihn niemand sieht und er ein unwürdiges Dasein fristet."

Für Osterburgs Ortsbürgermeister Klaus-Peter Gose (CDU) ist der Umzug des Deutschland-Brockens bereits in Stein gemeißelt. Er wisse den Ortschaftsrat „zu hundert Prozent“ hinter sich und habe auch mit Nico Schulz, Bürgermeister der Einheitsgemeinde und Parteifreund, gesprochen. Nach der politischen Sommerpause soll der symbolträchtige Stein umziehen. Für den Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober ist am neuen Standort eine Gedenkfeier geplant.

Unumstritten ist das Vorhaben nicht. Der „Stein der Einheit“ spaltet die Meinungen. Erhard Schmitz, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Heimatgeschichte, sieht den Stein lieber weiter vor dem Rathaus. Für ihn ist diese Stelle genau die richtige, zumal sie immer wieder auch ein Anlaufpunkt für Touristen sei. Alt-Bürgermeister Alexander Gronner hatte sich Anfang November in der AZ ähnlich geäußert. [...]

Von Marco Hertzfeld

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