Ortschaftsräte machen sich bei Rundgang ein Bild

Geruchsbelästigung am Meseberger Bauernteich

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Der Meseberger Ortschaftsrat machte vor seiner letzten Sitzung kürzlich einen Rundgang durch das Dorf – hier ein Bild von der 675-Jahrfeier – um sich mögliche Missstände anzuschauen. 

Meseberg – Schon Tradition hat seit einigen Jahren die Fahrt der Meseberger Ortschaftsräte per Fahrrad durch den Ort. Der örtliche Bauernteich rückte dabei verstärkt in den Fokus.

Darüber hinaus gab es weitere Problemfelder, wie beispielsweise Schäden an Straßen und Bürgersteigen, die durch die Ortschaftsräte in Augenschein genommen wurden.

„Wenn man sich das nicht aus der Nähe anschaut, kann man sich von manchen Dingen kein konkretes Bild machen“, so Mesebergs Ortsbürgermeisterin Helga Beckmann. Dies gelte insbesondere für Straßenschäden, die an der viel befahrenen L 2 deutlich sichtbar sind. Ein großes Problem stellt für die Ortsbürgermeisterin der Bauernteich dar, der sich den Mesebergern schon aus der Entfernung bemerkbar macht, durch unangenehme Gerüche. Auch um diesen auf die Spur zu kommen und herauszufinden, ob eventuell ungeklärte Abwässer in den Teich geleitet werden, wurde eine Untersuchung eingeleitet, die derzeit noch im Gange ist. Im Blick hat der Ortschaftsrat auch den alten Konsum. Das Haus steht leer, und das Grundstück befindet sich in Privatbesitz. Vielen Bewohnern missfällt der ungepflegte Zustand im Außenbereich des Gebäudes. Zudem ist von der Ortsbürgermeisterin zu erfahren, dass es auch darüber hinaus ein handfestes Problem gibt. „Es fehlen Regenabflussrohre“, erzählt die Ortsbürgermeisterin. Das ablaufende Regenwasser trifft gleich an zwei Stellen direkt auf den Bürgersteig, was insbesondere im Winter eine Gefahr mit sich bringe, weil der Bürgersteig an den Stellen vereisen könnte.

Die auf der Tour durch die Ortschaft festgestellten Mängel werden an die Osterburger Stadtverwaltung weitergegeben, für die mit Bauamtsleiter Matthias Köberle ein direkter Ansprechpartner für die Räte an dem Ortsrundgang teilnahm und sich vor Ort ein Bild über die Ortschaft machte.

VON TOBIAS HENKE

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