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Christina Steiling (r.) zeigte den Mitgliedern des Kreisvorstandes der Partei Die Linke die Osterburger Landessportschule.

Osterburg. Auf Reisen gingen am Montag die Mitglieder des Kreisvorstandes der Partei Die Linke. Getroffen wurde sich in der Landessportschule in Osterburg. Vorab hatte die Vizepräsidentin des Landtages und Abgeordnete des Wahlkreises Havelberg/Osterburg zu einer Sprechstunde nach Seehausen eingeladen. Von Jörg Gerber

Anschließend wurden dann die Tagungsräume der Landessportschule genutzt, die Sitzung des Kreisvorstandes abzuhalten. Vorab aber gab es eine Begehung der Landessportschule. Da der Leiter der Schule, Frank Falkner, krank war, übernahm die Führung seine Mitarbeiterin Christina Steiling. Es sei nicht das erste Mal, so Helga Paschke und Mario Blasche, der für den Wahlkreis Stendal kandidiert, dass die Linken an der Landessportschule seien. Wenn die Fraktionsmitglieder mitreden wollen, dann sollten sie wissen, welche Einrichtungen es im Landkreis gebe und mit welchen Problemen vor Ort gekämpft werde. Bekanntlich war ja auch die Osterburger Landessportschule mit den Querelen des Landessportbundes in die Schlagzeilen geraten. Ungeachtet dessen werde jetzt Geld benötigt, um dringende Reparaturarbeiten, beispielsweise an den Tartanbelägen oder auch schon im Schwimmbad, durchführen zu können.

Christina Steiling zeigte ihren Gästen die Sporthalle, Kraftraum, Kampfsport- und auch die Turnhalle. Alle Kegelsportarten seien an der Schule möglich, und nach absolvierter Trainingseinheit können die Sportler in der Sauna entspannen. Jetzt, zur Ferienzeit, sei die Schule gut ausgebucht und da gebe es schon wieder andere Probleme. In den beiden Bettenhäusern können fast 200 Sportlerinnen und Sportler untergebracht werden. All jenen aber alle Trainingseinheiten bieten zu können, da reiche die Hallenkapazität nicht aus. In dieser Woche werde so auch in die Linden-Sporthalle ausgewichen. Inzwischen werde auf dem Fuchsbau auch die einstige Gaststätte genutzt, weil die Mensa zu klein sei, wenn Frühstück, Mittagessen oder Abendbrot anstehen.

Einig waren sich die Kommunalpolitiker aber auch, dass die Landessportschule ein Segen für Osterburg sei, die alle mögliche Unterstützung bekommen sollte.

„Nach dem Rundgang durch die Landessportschule folgte die Sitzung gemeinsam mit den Basisvorsitzenden des Kreisverbandes, in der alle technischen und inhaltlichen Absprachen für den Wahlkampf getroffen wurden. Einhellig sprachen sich alle Mitglieder dafür aus, auch in der Region Altmark die Fragen nach Bildungsgerechtigkeit, Chancengleichheit und Mindestlöhne in den Mittelpunkt zu stellen, denn hier herrschte Einigkeit, dass diese Themen nur mit uns umsetzbar sind“, so Mario Blasche nach der Sitzung gegenüber der AZ.

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