Junge Musiker boten ein breites Spektrum

Gekonnt und sicher: Nachwuchs musizierte

Paul Schröter (v.r.), Jacob Lessing, Tabiha Harzer und Sophia Reichart gaben zu Gunsten der Buchholzorgel das erste Benefizkonzert 2012. Fotos (2): Schmarsow

Osterburg. Das erste Benefizkonzert 2012, zugunsten der aufwändigen Rekonstruktion der Buchholzorgel in der evangelischen St. Nicolai-Kirche, hatte am Sonnabend eher Kammerkonzert-Charakter – es fand im Gemeinderaum an der Burgstraße statt.

Vier junge Musiker aus Osterburg und der Umgebung, die aus dem Altmark-Regionalwettbewerb von „Jugend musiziert“ als Preisträger hervorgegangen waren, boten Ausschnitte aus ihren Wettbewerbsbeiträgen der Kategorie Blasinstrumente Solo mit und ohne Begleitung an einem Tasteninstrument. Im einzelnen traten auf: Jacob Lessing, (Trompete), Paul Schröter (Blockflöte) sowie Tabiha Harzer und Sophia Reichart (beide Querflöte). Der Wettbewerb mit über 100 Teilnehmern wurde jüngst in Stendal organisiert. Tabiha Harzer, Jacob Lessing und Paul Schröter werden die Altmark auch beim Landeswettbewerb vom 23. bis 25. März in Halle vertreten.

Am Sonnabend war das Klavier Begleitinstrument. Kantor Friedemann Lessing, der auch das Konzert moderierte, begleitete die Trompete und die Blockflöte. Natalia Gvozdkova, Organistin in Gardelegen, verstärkte die Querflöten. Jeder der Interpreten spielte jeweils ein Musikstück aus drei Musikepochen von der Romantik und dem Barock bis zu modernen Stilrichtungen. Gekonnt und sicher, mit Klängen von getragen bis heiter, absolvierten die vier jungen Musiker ihr Programm. Sie wurden vom Publikum mit viel Beifall belohnt. Das Konzert war gut besucht, der Eintritt frei. Später wurde um eine Spende gebeten.

Der Förderverein Buchholzorgel plant monatlich ein Benefizkonzert (zwei im Oktober / im November dafür keins). Das nächste wird am Sonnabend, 25. Februar, ab 17 Uhr im Gemeinderaum stattfinden. Rupert Stamm, der „Zauberer an Vibraphon & Marimba“, möchte ein Solokonzert geben – eine Mischung aus Jazz und einer Kombination aus afrikanischen sowie fernöstlichen Klängen.

Von Frank Schmarsow

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