Matzat (AfD) fordert Rückkehr des Wochenmarktes auf Hilliges-Platz / Ortsrat sieht weiteren Redebedarf

„Gehört nicht hinten in eine Ecke hinein“

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Es könnte besser laufen: Die Händler wollen den Parkplatz an der Lindenstraße verlassen.

tz Osterburg. „Dieses bunte Markttreiben gehört zurück an die Breite Straße und nicht irgendwo hinten in eine Ecke hinein“, meint Sandra Matzat (AfD).

Die Bürgermeisterkandidatin hat bei der öffentlichen Sitzung des Osterburger Ortschaftsrates in Zedau für die Rückkehr des Wochenmarktes auf den August-Hilliges-Platz geworben. Sie stieß damit bei einigen Mitgliedern auf durchaus offene Ohren. Wolfgang Tramp (Linke) beispielsweise will die Standortfrage noch einmal gründlicher diskutiert sehen.

Die Händler fühlen sich an den Rand gedrängt. Der Wochenmarkt soll demnächst zumindest vom unbeliebten Lindenstraßen-Parkplatz an die Stadtpassage ziehen (die AZ berichtete). Seinen festen Standort könnte er auf dem Verbinder zwischen Parkplatz und Wallpromenade finden, Sanierungsarbeiten sind angekündigt. Eine Rückkehr auf den August-Hilliges-Platz, der 2015 erneuert wurde, scheint bislang eher unwahrscheinlich.

Mitglieder des Ortschaftsrates haben auch anderen Redebedarf. Dass der Spargelverkauf eines Plätzer Betriebes unter den aktuellen Gegebenheiten und schon aus Gründen der Gleichbehandlung nicht auf den August-Hilliges-Platz und direkt an die Breite Straße gehöre, davon ist unter anderem Daniel Köhler (CDU) überzeugt. „Es muss einfach gleiches Recht für alle gelten.“

Nico Schulz (ebenfalls CDU), Bürgermeister der Einheitsgemeinde, hatte bei einer Veranstaltung vor Senioren von der besonderen Stellung des Betriebes gesprochen. Zudem solle das Edelgemüse deutlich mehr im Stadtbild präsent sein (die AZ berichtete). Spargelanbau-Pionier August Huchel hat einst in der Stadt gewirkt.

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