Kerzen auf Kränzen und an Bäumen: Feuerwehr mahnt zur Vorsicht

Gefahr nicht unterschätzen

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Stadtwehrleiter Sven Engel mahnt zur Vorsicht.

Osterburg. „Advent, Advent ein Lichtlein brennt . . . “, beginnt ein bekanntes Weihnachtslied. Doch manchmal brennt nicht nur ein Lichtlein, sondern gleich das ganze Zimmer oder das Haus.

Dann steht nicht das Christkind vor der Tür, wie es im Liedtext heißt, sondern die Feuerwehr. Um dies zu vermeiden, hat Osterburgs Stadtwehrleiter Sven Engel einige Ratschläge, damit das Weihnachtsfest auch wirklich besinnlich und nicht durch ein Katastrophe ewig in Erinnerung bleibt. „Überall riecht es nach Kerzen und Tannengrün. In vielen Wohnungen brennen Kerzen auf dekorativen Adventsgestecken und Weihnachtsbäumen. Eine gemütliche Jahreszeit. Aber auch eine gefährliche!“, so der Feuerwehrmann in seiner Pressemitteilung. Denn schon ein Moment der Unachtsamkeit kann genügen – in Windeseile greift die Flamme vom Adventsgesteck auf die Tischdecke oder den Vorhang über – und im Nu steht das ganze Wohnzimmer in Flammen. Für so manchen gibt es dann ein Fest voller Angst und Schrecken – oft sogar mit schlimmen Folgen.

„Unterschätzen Sie nicht die Brandgefahr, die von Kerzen ausgeht“, mahnt Sven Engel.

Das Brandrisiko steigt in den kommenden Tagen, wenn Ge-stecke und Weihnachtsbäume nicht mehr frisch sind. Denn es sollte beachtet werden, das trockene Tannenzweige wie Zunder brennen. Auch wenn in der Region innerhalb der vergangenen Jahren glücklicherweise keine größeren Schäden zu beklagen waren, gibt es deutschlandweit alljährlich während der Festtage immer wieder Brände. Teilweise sterben dabei sogar Menschen, Personen- und Sachschäden in Millionenhöhe entstehen – beispielsweise durch den unsachgemäßen Umgang mit Kerzen.

„Viele Brände könnten vermieden werden, wenn die Bürger selbst mehr Vorsorge treffen würden“, weiß der Stadtwehrleiter. Und wenn etwas passiert, ist es wichtig, sofort die Feuerwehr zu alarmieren und sich in Sicherheit zu bringen.

Von Christian Ziems

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