„Noot maakt erfinderisch“: Verliebter Gemüsehändler trifft auf Roboter

Ganz großes Theater mit effektvoller Pyrotechnik

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Regisseur Goswin Moniac (v.l.), Intendant Horst Bannehr und Pressesprecher Norbert Lazay informieren über die Spielzeit 2013/2014 am Dorftheater Gladigau und das aktuelle Stück, das am 15. Februar seine Premiere erleben wird.

Gladigau. Mit dem Dreiakter „Noot maakt erfinderisch“ von Lewis Eastermann eröffnet das Dorftheater Gladigau am 15. Februar seine diesjährige Spielzeit.

Wie auch in den Vorjahren wird es wieder insgesamt 18 Aufführungen geben, informierten Intendant Horst Bannehr und Pressesprecher Norbert Lazay am Mittwochnachmittag. Der Kartenverkauf für alle Dorftheater-Vorstellungen geht am Sonnabend, 18. Januar, ab 8 Uhr in der Gaststätte Roloff über die Bühne.

Erstmalig ist die Eintrittskarte mit der Reservierung eines Sitzplatzes verbunden. Beim Ticketkauf können die Theaterfreunde auf einem Monitor die Anordnung der freien Plätze sehen und sich für die gewünschten Sitze entscheiden. Jede Karte kostet 8 Euro. Telefonische Reservierungen oder Bestellungen per Internet sind nicht vorgesehen. Wer nach seinem Theater-Besuch noch etwas in der Gaststätte essen möchte, kann bereits im Anschluss an den Eintrittskarten-Kauf die Tischbestellung bei Marita Roloff vormerken lassen.

Um einen möglichst reibungslosen Ticketverkauf zu sichern, wird Norbert Lazay die Käufer in Empfang nehmen und die Reihenfolge, in der sie eintreffen, dann notieren, erklärte der Pressesprecher des Dorftheaters. Er wies auch darauf hin, dass im Verlauf des Theaterstücks Pyrotechnik zum Einsatz komme. Zuschauer mit empfindlichen Ohren sollten deshalb lieber in den hinteren Stuhlreihen Platz nehmen.

Insgesamt sieben Darsteller des beliebten Ensembles sind in „Noot maakt erfinderisch“ auf der Bühne zu erleben. Aber hinter den Kulissen wirken circa 25 Dorftheater-Mitglieder mit, so unter anderem bei der Technik und in der Maske.

Im Mittelpunkt der heiteren Handlung des Dreiakters stehen der skurrile Erfinder Thomas Stöver (Torsten Dahms), seine Schwester Erika (Petra Kaufmann) und der in sie verliebte Gemüsehändler Robert. Dieser wird von Rüdiger Berndt gespielt, der damit die Hauptrolle inne hat, verrät Goswin Moniac, der die Regie des diesjährigen Stücks übernommen hat. Die Proben dazu laufen bereits seit dem Frühsommer.

Neben den Darstellern sind auch die Techniker schon fleißig bei der Arbeit, damit die seltsamen Erfindungen von Thomas Stöver ab Mitte Februar dem Publikum gezeigt werden können. Die wichtigste Erfindung ist ein Roboter, dessen Konstruktion die eifrigen Tüftler in besonderem Maße beschäftigt, denn laut Drehbuch soll die Maschine als Double des Gemüsehändlers auftreten, was für allerlei Verwirrung sorgt.

Bei der optischen Gestaltung dieses Roboters erhält das Gladigauer Techniker-Team Unterstützung vom Theater der Altmark in Stendal.

„Für diese bewährte Zusammenarbeit sind wir sehr dankbar“, betonen Regisseur und Intendant einhellig.

Von Diana Kokot

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