Stadt will Lücke schließen und hofft auf Ideen

Früheres Kino-Gelände: Architekten wetteifern

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An der Seehäuser Straße sind vor gut drei Jahren das ehemalige Kino und weitere marode Gebäude abgerissen worden.

tz Osterburg. Die Einheitsgemeinde Osterburg beteiligt sich ein zweites Mal am Architekturwettbewerb „Mut zur Lücke“. Das frühere Kino-Grundstück an der Seehäuser Straße in der Kernstadt rückt ins Blickfeld.

Die Unterlagen zu dem kommunalen Gelände seien eingereicht, informiert Bürgermeister Nico Schulz (CDU). 

Schafft es das Areal in den Wettbewerb des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr, werden Architekten verschiedene Entwürfe erarbeiten, wie die Lücke im Osterburger Norden geschlossen werden kann. Diese kosten die Einheitsgemeinde keinen Cent, die planerische Vorarbeit wird zu 100 Prozent gefördert.

„Mut zur Lücke“ ist für Osterburg kein unbekanntes Land. Gleich bei der ersten Teilnahme vor zwei Jahren konnte Osterburg einen Erfolg verbuchen und das sogar als einzige der acht finalen Kommunen mit zwei leere Privatgrundstücken. Die Gestaltungsvorschläge waren im Sommer 2015 öffentlich vorgestellt und ausgezeichnet worden. Die Eigentümer der Grundstücke Großer Markt 5 und Bergstraße 5-7 zeigten sich von den Ideen angetan, müssen sich aber nicht an diese halten und können auch andere Wege gehen. Schulz hofft, dass es nun das städtische Grundstück in den Landeswettbewerb schafft.

Mit Blick auf die Bergstraße 5-7 nahe dem Gymnasium rechnet Bürgermeister Schulz noch für dieses Jahr mit ersten Arbeiten. Dort sollen Wohnungen entstehen. Was das Grundstück am Großen Markt betrifft, habe die Stadt derzeit keine weiteren Informationen.

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