Bauamt beteuert: Arbeiten gewinnen schon in dieser Woche wieder an Tempo

Frischekur für das Biesebad schlägt noch keine Wellen

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Das frühere und offenbar marode Fundament ist herausgerissen worden. Die Bodenplatte für das neue Haus soll noch in dieser Woche aufgebracht sein, auch wenn es noch nicht groß danach aussieht. Die lang angekündigte Sanierung des Biesebades kostet insgesamt gut 360 000 Euro.

Osterburg. Die Arbeiten für das neue Mehrzweckgebäude des Biesebades hatten in der vergangenen Woche kraftvoll begonnen, doch nun scheint wieder Ruhe eingekehrt zu sein.

Anstatt die Zeit bis zu den nächsten wärmeren Tagen und einem möglichen großen Besucherandrang zu nutzen, schweigen die Maschinen. „Der Eindruck täuscht. In den letzten zwei Tagen sind noch Vorbereitungen getroffen worden, doch nun geht es wieder richtig weiter“, beteuert Siegfried Bartels, ein federführender Mitarbeiter des Osterburger Bauamtes. Die Bodenplatte werde bis zum Wochenende gegossen sein. Ende des Jahres sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein. Die Neugestaltung der Freiflächen beginnt nach Abschluss der Badesaison.

Das vor circa drei Jahren abgebrannte Fachwerkhaus wird durch einen nüchternen Funktionalbau ersetzt. „Wir bauen Stein auf Stein, das braucht seine Zeit“, sagt Bartels der AZ. In dem Objekt soll die Kasse einziehen. Auch der Schwimmmeister wird dort seinen Bereich haben. Mehrere Toiletten, darunter eine für Menschen mit Behinderung, soll es ebenfalls geben. Zudem wird ein Raum Gerätschaften aufnehmen.

Von Marco Hertzfeld

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