Regelmäßige Treffen bieten Gelegenheit zum Austausch

Frauen bekommen Hilfe zur Selbsthilfe

Die teilnehmenden Frauen und Mitstreiter des Netzwerkes für die Integration von Migranten des Landkreises Stendal freuen sich darüber, dass Osterburg Räumlichkeiten bereit stellt. Foto: Ziems

Osterburg. „Alles gut, alles schön“, meinten die Teilnehmerinnen des Gesprächskreises für Frauen mit Migrationshintergrund immer wieder und waren beim Pressegespräch bemüht, sich auf Deutsch auszudrücken.

Die Erlernen der Sprache ist auch die Grundlage der wöchentlichen Treffen im Osterburger Verwaltungsgebäude. Unterstützung gibt es von Irina Huwa. Sie lehrt Deutsch als Fremdsprache und gab den Frauen viele Ratschläge. Der Gesprächskreis beschränkt sich aber nicht nur auf Wörter und Gramatik. Gemeinsam wollen sich die Teilnehmerinnen, die unter anderem aus Türkei,Vietnam und Taiwan stammen, der neuen altmärkischen Heimat nähern. So tauschen sie sich über Probleme bei der Kindererziehung, bürokratische Hürden sowie ganz normale Alltagssorgen aus.

Das Netzwerk für die Integration von Migranten, das die Veranstaltungen gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuzes ins Leben gerufen hat, möchte auch die Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Leben unterstützen. Bei den Gesprächsrunden geht es deshalb zum Beispiel auch um Kultur. „Wir möchten zudem, dass die Frauen wissen, wo sie bei Problemen Hilfe bekommen“, unterstrich Birgit Hartmann vom Netzwerk. Birgit Krause von der DRK-Geschäftsstelle ergänzte, dass unter anderem Ratschläge in Sachen Aufenthalts- und Sozialrecht gegeben werden. Der Gesprächskreis in Osterburg ist übrigens kostenlos und wird auch 2012 fortgeführt. Die Organisatoren würden sich freuen, wenn sich dafür auch Frauen mit Migrationshintergrund, die in der Region Seehausen leben, anmelden. Weitere Informationen gibt es beim Netzwerk in Stendal unter Tel. (03931) 490750.

Von Christian Ziems

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