Brand eines Feldes auf der Seehäuser Straße hält Kameraden in Atem

Feuerwehr erneut gefordert

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Die Freiwillige Feierwehr aus Osterburg sah sich bei dem Feldbrand mit mehr als einem halben Dutzend Brandherden konfrontiert.

Osterburg. Rund 30 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Osterburg, Gladigau, Flessau und Erxleben waren am Dienstag gegen 16 Uhr mit der Bekämpfung eines großflächigem Feldbrandes beschäftigt, der zeitweise von einer sehr starken Rauchentwicklung begleitet wurde (AZ berichtete).

„Die Einsatzkräfte, die zunächst am Einsatzort eintrafen, haben den Erstangriff durchgeführt und dadurch verhindert, dass das Feuer auf die angrenzenden Felder und Gärten übergreifen konnte“, erläutert Rainer Herms, stellvertretender Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Osterburg.

Mit dem Eintreffen der sofort zur Hilfe gerufenen Verstärkung begann die Bekämpfung des großflächigen Brandes. Eine Schwierigkeit war hierbei, ausreichend Löschwasser zu organisieren. „Deshalb haben wir einen Pendelbetrieb eingerichtet. Ein Teil der Kameraden hat das Feuer gelöscht und ein weiterer Teil hat währenddessen die Löschtanks aufgefüllt“, sagte Herms gegenüber der AZ.

Verhindern lassen sich Feldbrände laut Herms nicht. Es reiche oft schon ein minimaler Funkenflug aus, der beispielsweise dann entstehen könne, wenn ein Mähdrescher über einen kleinen Stein fahre. Daher könne es wie auch am Montag passiert, regelmäßig vorkommen, dass es bei der derzeitigen Trockenheit an mehreren Stellen gleichzeitig brennt. Gärten von Privatpersonen sieht der erfahrene Vize-Wehrleiter nicht gefährdet, es sei denn jemand handele fahrlässig und flämme Unkraut bei der aktuellen Trockenheit. Herms betonte, dass die Zusammenarbeit mit den Landwirten meistens sehr gut funktioniere. „In diesem Fall hätte ich mir allerdings gewünscht, dass die Landwirte uns schneller zu Hilfe geeilt wären, als sie es getan haben.“

Die Altmark ist in diesem Jahr besonders stark von Trockenheit betroffen. Nach wie vor gilt in vielen Teilen der Altmark mit Stufe fünf die höchste Waldbrandgefahr. Zum Schutz der Bevölkerung können Behörden ganze Wälder für den Zutritt durch Besucher sperren.

Von Tobias Henke

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