Tipps und Tricks für bunte Spiele rund ums Ei / Spätaufsteher und Überraschte greifen zum Fasermaler

Farbenfroh geht‘s ins AZ-Osternest

Varianten zum Eierfärben gibt es viele. Die Farbtabletten (l.) sind einfach zu benutzen, aber Gelb und Orange überzeugen nicht. Fasermaler, gekaufte Eier und Schmuckband (M.) eignen sich für „faule“ oder gestresste Osterhasen. Ein absoluter Hingucker, aber auch aufwendig in der Fertigung sind die Glitzereier (r.). Fotos (7): Wagner

Osterburg. Und plötzlich ist Ostern! Heute werden bei den meisten die Ostereier gefärbt. Die AZ wagt den Selbstversuch und stellt fest: Wer jetzt noch keine Farben im Haus hat, wird sich im Einzelhandel fast schon vergeblich auf die Suche machen.

Dabei gibt es so viele Möglichkeiten, die Ostereier ansprechend zu gestalten.

Ein Hingucker in jedem Nest sind die Glitzer-Eier. Tipp der AZ: Bloß nicht alleine machen, da fliegen auch schon mal Eier durch die Küche! Denn die Farbe wird direkt in die Hände getröpfelt, natürlich sind Handschuhe gleich dabei. Doch wer es zu gut mit der Farbvergabe meint, erlebt sein glitschiges Wunder. Der Glitzer, der für funkelnde Überraschung sorgt, wird mit einer Folie aufgetragen. Dabei ist es allerdings äußerst wichtig, den richtigen Zeitpunkt zwischen „Ei ist noch zu nass“ und „Ei ist leider doch schon trocken“ zu finden. Denn nur genau dazwischen bleibt das Silber auch haften. Abgesehen davon, könnte der Hersteller ruhig ein paar mehr Folien zur Gestaltung spendieren.

Der Klassiker unter den Färbematerialien zum Osterfest sind wohl die Farbtabletten, die in heißem Wasser und etwas Essig aufgelöst werden. Die Eier müssen für fünf Minuten auf Tauchstation gehen. Aber: Für die Farben Gelb und Orange sollten lieber nur weiße Eier abtauchen, damit auch nur annähernd eine Farbveränderung festzustellen ist.

Für zunächst unspektakulär befand die AZ die Ostereier-Dekoration mit Schmuckband. Doch die eignet sich hervorragend für jene, die wenig Zeit haben. Das Band wird einfach um das gekochte Ei gelegt, rauf auf eine Schaumkelle und ab damit für drei Sekunden ins kochende Wasser. Das Band schmiegt sich an das Ei, klebt fest und sieht schlichtweg hübsch aus. Wer noch weniger Zeit hat, kauft einfach die fertigen im Supermarkt. Muss dafür aber mit dem einen oder anderen Spott an der Ostertafel rechnen.

Sollte sich unter den AZ-Lesern ein „Oster-Verweigerer“ befinden, der doch plötzlich morgen mit Besuch von Familienmitgliedern überrascht wird, um doch das Fest gemeinsam zu begehen, hat die AZ noch einen Tipp: Fasermaler für das Ei. Ein Hingucker ist es auf jeden Fall, für Aufmerksamkeit und vielleicht doch einen verzeihenden Lacher dürfte gesorgt sein.

Von Berit Wagner

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