Neujahrsempfang der Verbandsgemeinde / Interessen der Bürger wahren

Im Fachgebiet topfit sein

Zu einem Gläschen Sekt sagt fast niemand nein, erst recht nicht, wenn Verbandsgemeindebürgermeister Eike Trumpf (3.v.r.) zum Neujahrsempfang bittet. Vertreter aus Kommunalpolitik und Wirtschaft trafen sich, um auf 2012 anzustoßen. Foto: Boetzer

Goldbeck. Verbandsgemeindebürgermeister Eike Trumpf lud zum Gläschen Sekt aufs neue Jahr ein und viele Bürger fanden den Weg ins Goldbecker Verwaltungshaus.

Der Neujahrsempfang brachte Kommunalpolitiker, Kameraden der Feuerwehr, Leiter der Schulen und Kindertagesstätte zusammen. Zum ersten Mal waren auch Vertreter aus der Wirtschaft eingeladen, um zu zeigen „wie eng wir miteinander verbunden sind“, so Trumpf. Für die passende Musik zum Stelldichein sorgten Paul, Sophie und Kerstin Langnaese.

In seiner Festrede erinnerte Trumpf an Erreichtes in 2011. An gemeisterte, neue Herausforderungen, wie etwa die Aufgabe Flächennutzungsplan. Einige Jahre werde die Umsetzung des Planes wohl dauern. Wichtig sei anfangs, ein Leitbild für die Verbandsgemeinde zu fertigen. Auf die Feuerwehren soll dieses Jahr besonderes Augenmerk liegen. Ein Schwerpunkt sei die Qualifizierung der Kameraden. Mit Blick auf die Einsatzbereitschaft der Wehren sollen bald im Gebiet fünf Ausrückbereiche eingerichtet sein. Ein Thema, das reichlich Zündstoff birgt, ist die Zukunft der sieben Grundschulstandorte. Auf lange Sicht seien nicht alle zu erhalten, allein schon der Einwohnerentwicklung geschuldet. Mittelfristig, bis 2020, soll das Pilotprojekt „Kleine Grundschulen im ländlichen Raum“ davor bewahren, endgültig Einrichtungen zu schließen. Eine Chance wäre ein Schulverbund. In den nächsten Wochen soll das Projekt dann auch in der Öffentlichkeit zur Diskussion stehen. Trumpf sprach von infrastrukturellen Bauvorhaben, die den Einwohnern sowie den Touristen, die gerade in den Sommermonaten zahlreich eintrudeln, zu Gute kommen werden. Auch das Personal in der Verwaltung muss fachlich gesehen stets am Ball bleiben. Zum 1. Januar 2013 soll die doppelte Buchführung, kurz Doppik, eingeführt werden und das erfordere viele Anstrengungen. Trumpf vergaß es nicht, sich bei allen Mitstreitern zu bedanken. Zielgrechte, konstruktive Arbeit soll einer Maxime dienen: „Die Interessen unserer Bürger zu wahren“. Darauf ein Prosit.

Von Berit Boetzer

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