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Erste Eiersuche ein Erfolg

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Für jedes Kind gab es auch noch ein kleines Kuscheltier. Elisabeth Fruhner schenkte dem dreijährigen Elias einen Tiger, der ihn künftig auf seinen Wegen beschützen soll.

Arneburg. „Wenn das Wetter einem einen Strich durch die Rechnung macht, kann man das nicht ändern“, sagte Arneburgs Stadtwehrleiter Ronny Hertel im Gespräch mit der Altmark-Zeitung.

Traditionell wird in der Elbestadt am Ostersonnabend zum großen Feuer eingeladen, und der Sonnabend war wohl der Tag mit dem wechselhaftesten Wetter. So zogen zeitweise sogar Schnee- und Hagelschauer auf und ließen die meisten Besucher in den Wohnstuben sitzen.

In diesem Jahr wurde das Osterfeuer erstmals allein durch den Förderkreis der Freiwilligen Feuerwehr veranstaltet. Bei den vergangenen Veranstaltungen war die Schützengilde immer noch mit von der Partie und organisierte den Getränkeausschank.

Am Wochenende lag dieser sowie auch die kulinarische Versorgung mit Spezialitäten vom Grill in den Händen der Brandschützer. Erstmals wurde auch eine große Eiersuche für alle Kinder gestartet. „Wir haben mehr als 70 bunte Ostereier versteckt“, berichtete Ronny Hertel. Diese durften die kleinsten Besucher dann noch vor dem Anzünden des Feuers auf der Festwiese suchen gehen. Außerdem erhielt jeder fleißige Eiersucher auch ein kleines Ostergeschenk. Die Kameraden hatten gesammelt und zuhause Kuscheltiere ausrangiert, frisch gewaschen begeisterten diese nun andere Kinderherzen.

Kurz nach 17 Uhr wurden dann auch die Flammen entfacht. Gerade bei den tiefen Temperaturen sorgte dies bei den wetterfesten Besuchern für wohlige Wärme. Bis in die tiefen Nachtstunden harrten die letzten Feierwilligen in Arneburg aus und genossen das gesellige Beisammensein. Kurz nach Mitternacht wurde das Feuer dann endgültig restlos abgelöscht und der Getränkewagen verschlossen. Für das kommende Jahr hoffen die Blauröcke dann wieder auf den Segen von Petrus, doch auch mit weniger Besuchern war das Osterfeuer eine runde Sache.

Von Benjamin Kobelt

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