Bauzeit von rund zwei Jahren

Erst Brücke, dann Bäume: Bauwerk über Landgraben bei Dobbrun freigegeben

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Nach etwa einjähriger Bauzeit ist die Brücke über den Landgraben bei Dobbrun nutzbar.

Dobbrun – Es werden auch schon kurz vor dem Weihnachtsfest Geschenke verteilt. Eines ging nun an die Dobbruner. Landrat Carsten Wulfänger (CDU) konnte nach etwa einjähriger Bauzeit die Brücke, die zur Osterburger Ortschaft führt, freigeben.

Schon zuvor war eine weitere Brücke bei Dobbrun zur Nutzung übergeben worden. „Innerhalb von zwei Jahren konnten zwei schöne Brücken gebaut werden. Circa zwei Millionen Euro wurden dafür investiert“, sagte der Christdemokrat vor dem symbolischen Scherenschnitt zur Freigabe. Von den insgesamt 48 Brücken in Trägerschaft des Landkreises seien noch etliche im schlechten Zustand, weiß der Landrat und blickt auf die Finanzen und zugleich auf die 474 Kilometer Kreisstraßen. „Dafür stehen pro Jahr nur circa eine Million Euro zur Verfügung. Zwar gab es auch mal 18 Millionen Euro für die Beseitigung von Hochwasserschäden an Straßen, die gingen aber überwiegend an die Elbe.“ Der Ersatzneubau der Brücke über den Landgraben bei Dobbrun war aufgrund der Mängel erforderlich. Das vorangegangene Bauwerk stammte immerhin aus den 1930er Jahren. Der Auftrag für den Neubau ging an ein Unternehmen in der Prignitzkreisstadt Perleberg. Im Zuge der Arbeiten machen sich Ersatzpflanzungen erforderlich, die Anfang dieses Monats begonnen haben. Insgesamt 121 Bäume kommen in das Erdreich. Dazu gehören 121 Stieleiche und jeweils 25 Stück Pflaume, Birne, Apfel und Kirsche.

Einige Anwohner wundern sich über die beträchtliche Höhe des Neubaues. Doch dies sei aus Hochwasserschutzgründen erforderlich gewesen, meint Thomas Müller, Sachgebietsleiter beim Landkreis Stendal.

VON THOMAS WESTERMANN

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