Polizei hofft auf Zeugen / Gutachten braucht Zeit

Tod an Weihnachten: Ermittler suchen nach Wohnmobil

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Mehrere Rettungswagen und weitere Einsatzfahrzeuge waren am Unfallort.

Osterburg. Nach dem Unfall am zweiten Weihnachtsfeiertag mit einer Toten und vier Verletzten geht die Polizei an die Öffentlichkeit und bittet um Mithilfe. Von besonderem Interesse ist der Fahrer eines Wohnmobils.

Die Ermittler erhoffen sich von Zeugen entscheidende Erkenntnisse, was genau an diesem Abend auf der Bundesstraße 189 nahe Osterburg passiert ist. Ein Gutachter soll den Unfallhergang rekonstruieren. Mit einem Ergebnis sei erfahrungsgemäß erst in annähernd vier Wochen zu rechnen, schätzt die Polizei auf Nachfrage der AZ ein.

In dem Zeugenaufruf von gestern Nachmittag heißt es: „Im Zuge der Ermittlungen wurde bekannt, dass unmittelbar vor oder auch während des Zusammenstoßes der beiden Fahrzeuge ein Wohnmobil die Unfallstelle passiert haben könnte.“ Dessen Fahrer dürfte ein wichtiger Zeuge sein und wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden Tel. (03937) 4970. Auch andere Zeugen könnten zur Aufklärung beitragen und mögen zum Telefon greifen, betont die Polizei.

Zwei VW waren gegen 17.30 Uhr frontal zusammengestoßen. Eine 50-jährige Frau erlag noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen. Ein 28-Jähriger soll ein Fahrzeug überholt und in der Folge aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Wagen verloren haben. Ein Drogenschnelltest reagierte laut Polizei gleich auf mehrere Substanzen (die AZ berichtete)

Von Marco Hertzfeld

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