Jutta Berger hat ein Ziel der neuen Amtsperiode schon erreicht, aber „Zeit wird’s“

Endstation für Wohnblock: Abriss noch im September

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Die letzten beiden Mieter des DDR-Baues an der Dequeder Straße sind vor zweieinhalb Jahren ausgezogen. Aufgrund der schlechten Haushaltslage wird die Beseitigung des Wohnblocks seit 2009 immer wieder verschoben. Bald ist das Thema vom Tisch.

Krevese. „Der Block am Ortseingang muss weg“, hat sich die jüngst wiedergewählte Kreveser Ortsbürgermeisterin, Jutta Berger, als eine der ersten Maßnahmen ihrer neuen Amtsperiode als kurzfristiges Ziel auserkoren. Dieses zu erreichen, hätte lange genug gedauert.

Das einstige DDR-Vorzeige-Wohngebäude aus den 70er Jahren steht seit mehr als zwei Jahren leer, marodiert still vor sich hin und berge wegen der Bausubstanz inzwischen großes Gefahrenpotenzial. Kinder hätten sich das Gelände an der Dequeder Straße und das dreistöckige Objekt als Spielplatz ausgesucht, mal abgesehen vom ab und an auftretenden Vandalismus. Ein Stendaler Investor, der den Plattenbau übernehmen und sanieren wollte (AZ berichtete), hat spätestens seit gestern, 13.15 Uhr, ein Nachsehen. Seit diesem Zeitpunkt ist der Wohnblock mit zwölf Einheiten offiziell als Abbruchmaßnahme ausgeschrieben – mit einer Zuschlagsfrist bis Donnerstag, 18. September. Dann entscheidet das Osterburger Bauamt über das wirtschaftlich beste Angebot. Das sollte schnell gehen, denn die Arbeiten sollen noch im selben Monat ausgeführt und im Oktober fertiggestellt werden.

Von Jana Henning

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