„Elbräuber“ auf Exkursion

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Bei einem Frühstückspicknick tankten die Kinder der Kita„Elbräuber“ wieder Kraft für den weiteren Weg bei ihrem Wandertag.

ARNEBURG. Zusammen mit dem Biosphärenreservat Mittelelbe veranstaltete die Kindertagesstätte „Elbräuber“ am Dienstag einen erlebnisreichen Wandertag. Den ganzen Vormittag über erkundeten die Mädchen und Jungen gemeinsam mit ihren Erzieherinnen die Landschaft um Arneburg. Von Benjamin Kobelt

Pünktlich um 8 Uhr machte sich der gesamte Kindergarten auf den Weg. Auf dem Radweg Richtung Billberge wanderten Kinder und Grundschüler aus dem Hort zum Frühstücksplatz. Bereits dabei gab es auf dem Weg viele Pflanzen und Tiere zu entdecken, die fachmännisch durch Mitarbeiter des Biosphärenreservats erklärt wurden. So entdeckten die Kinder einige bekannte Bäume und Sträucher, lernten aber auch viele neue Namen kennen, wie zum Beispiel den Vogelbeerbaum. Nicht nur das Aussehen sollten die kleinen Naturfreunde sich einprägen, sondern auch wissen, dass man den Saft aus der Vogelbeere erst nach Einfrieren gewinnen sollte, um Vergiftungen auszuschließen. Bei anderen Pflanzen durften die Kinder selbst den Geschmack testen. So kostete Sofie aus der großen Gruppe die Schlehe und warnte ihre Freunde vor einer bitteren Überraschung.

Nach einem guten Kilometer folgte eine ausgiebige Frühstückspause auf der grünen Wiese. Alle Kinder sollten noch einmal Kraft tanken für die zweite Etappe.

Bei zwei großen Holzspielen lernten die Kinder Wissenswertes über Eisvogel, Eidechse und Haselmaus. Hubert Heger zeigte der einen Gruppe dafür das große Puzzle, bei dem nach Zusammensetzen der wunderschöne Eisvogel zum Vorschein kam. Peter Oestereich half den kleineren bei der Zuordnung der Tiere in ihrem entsprechenden Lebensraum. Dazu hatte er runde Tierbilder vorbereitet, die bei dem Spiel „Weißt du wo wir wohnen?“ auf einer großen Holztafel in die entsprechenden „Wohnungen“ gepackt werden mussten.

Nach diesen interessanten und lustigen Spielen machten sich wieder alle startklar für den Wanderweg. Begleitet von Martin Hille und Peter Müller lernten auch die Hortkinder eine Menge über Tiere und Pflanzen an den Wegesrändern. Nach gut 200 Metern wartete dann auch schon die nächste Überraschung auf die Kinder. Wilfried Künel hatte eine Station mit verschiedenen Tastboxen vorbereitet, bei der jedes Kind verschiedene Pflanzen durch geschicktes Fühlvermögen mit den Händen erraten konnte. Auf dem weiteren Weg folgte das traditionelle Baumsägen. Außerdem mussten die Kinder immer wieder ihre Augen offen halten, um auch die „gemeinen Fallen“ der Erzieherinnen und Naturpfleger zu sehen. So waren beispielsweise Bananen auf einem Baum versteckt, wo sie gar nicht hingehörten. Diese dienten dann selbstverständlich gleich als gesunder Snack für zwischendurch, so dass auch alle „Elbräuber“ es wieder zum Mittag in die Kindertagesstätte schafften.

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