Nach Umbenennung von doppelten Straßennamen stellt die Verwaltung neue Schilder auf

Osterburg: Einjährige Übergangsfrist hat begonnen

Die Neue Straße heißt seit Januar Kleine Straße. Bis nächstes Jahr werden jedoch beide Straßenschilder zu sehen sein, wobei der alte Name durchgestrichen ist.
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Die Neue Straße heißt seit Januar Kleine Straße. Bis nächstes Jahr werden jedoch beide Straßenschilder zu sehen sein, wobei der alte Name durchgestrichen ist.
  • Tobias Henke
    vonTobias Henke
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In der gesamten Einheitsgemeinde wurden inzwischen etliche Straßennamen umbenannt. Bei der Aufstellung der neuen Straßenschilder läuft derzeit alles nach Plan. Bei der Ummeldung im Einwohnermeldeamt müssen sich die Bürger noch etwas gedulden.

Osterburg – „Derzeit ist geplant, dass dies ab dem 19. Januar möglich ist“, ist von André Mielau zu erfahren. Er ist beim Amt für Finanzen und Ordnungsangelegenheiten für die Straßenumbenennungen zuständig. „Nur wer die Adresse in seinem Personalausweis ändert, kann auch sein Auto bei der KFZ-Zulassungsstelle ummelden“, erläutert Mielau den Zusammenhang.

Im Rahmen einer einjährigen Übergangsphase werden derzeit die neuen Straßenschilder angebracht. Während der Übergangsphase sind beide Straßenschilder zu sehen, so wie etwa in der Kurzen Straße in der Kernstadt Osterburg, die bis vor Kurzem Neue Straße hieß und die zwischen der Naumannstraße und der Wasserstraße liegt. Mit einem roten Klebeband wird deutlich gemacht, welches der alte Straßenname ist.

„Das ist wichtig für Lieferanten, aber natürlich auch für Polizei und Feuerwehr“. In mehreren Fällen sind auch neue Hausnummern nötig. „Das haben wir den Eigentümern auch mitgeteilt, auch in diesem Fall bleibt die alte Hausnummer zunächst bestehen und wird mit einem roten Klebeband durchgestrichen“.

Keinen Einfluss hat die Verwaltung darauf, wie schnell die neuen Straßennamen im Online-Versandhandel oder bei Navigationssystemen angenommen werden.

Die im letzten Jahr in Angriff genommene Umbenennung der Straßennamen war notwendig geworden, weil die Einheitsgemeinde Osterburg es bei ihrer Gründung versäumt hatte, dieses Thema anzugehen. Manche Ortschaftsräte hatten sich nur widerwillig beteiligt, Vorschläge für neue Namen zu machen, weil sie die alten gerne behalten hätten. Doch dies war aus rechtlichen Gründen nicht möglich.

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