Rückgewinnung über drei Jahre

Krüdener Park wird gern genutzt: „Eine Art Naherholungszentrum“

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Der Krüdener Park ist über eine dreijährige EU-Förderung auf Vordermann gebracht worden.

Krüden – Mit der etwas sperrigen Bezeichnung „Rückgewinnung Park Krüden“ ging eine Maßnahme im Ortsteil der Gemeinde Aland über die Bühne, die von einem EU-Förderprogramm profitierte und insgesamt drei Jahre dauerte.

Die Begleitung für die Beschäftigten der Ü-58-Maßnahme übernahm die in Beetzendorf ansässige Umwelt- und Landschaftsanierung Altmark GmbH. Damit waren seit Sommer 2016 bis Mitte 2019 Menschen in Lohn und Brot, die über 58 Jahre alt waren. Aland-Bürgermeister Hans Hildebrandt beantragte die Maßnahme nicht ohne Grund, wie er im AZ-Gespräch erzählte. In den zurückliegenden Jahren fiel auf dem Areal jede Menge Totholz an, das entfernt werden musste. Die Gemeindearbeiter konnten die Tätigkeiten allein nicht übernehmen. „Die haben in den zur Kommune Aland gehörenden Ortsteilen Aulosen, Krüden, Pollitz, Scharpenhufe, Vielbaum, Voßhof, Wahrenberg und Wanzer genug zu tun“, meint Hildebrandt.

Aber nicht nur Totholz und Wildwuchs waren zu beseitigen. Auch Sturmtiefs wie beispielsweise „Xavier“ Anfang Oktober 2018 hinterließen umgeknickte Bäume. Da lief die Maßnahme „Rückgewinnung Park Krüden“ schon über zwei Jahre und brachte zusätzlich Arbeit. Für den Bürgermeister hat die Rekultivierung des Parks mit seinen Baumbeständen eine große Bedeutung. Er sei für die Krüdener so „eine Art Naherholungszentrum“. Ältere Einwohner nutzen ihn zum Spazieren gehen, ebenso die Mädchen und Jungen der angrenzenden Kindertagesstätte „Waldwichtel“. Trotz der dreijährigen Aktion seien noch nicht alle Gefahren gebannt. „Es drohen immer noch, Bäume umzustürzen.“ Zur Gefahrenabwehr werde deshalb in diesem Jahr die Gemeinde in Eigenregie tätig. „Wir werden die Gefahren zum Schutz unserer Bürger beseitigen“, kündigt Hans Hildebrandt an.

VON THOMAS WESTERMANN

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