Bürgermeister Schulz (CDU) baut an neuem Jugendtreff / Linke skeptisch

Eine „coole Location“ unter Dach (und Fach)

Die Halfpipe nahe Spielplatz und Skatepark. Ein weiterer Treff soll Osterburg beleben.
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Die Halfpipe nahe Spielplatz und Skatepark. Ein weiterer Treff soll Osterburg beleben.
  • Marco Hertzfeld
    VonMarco Hertzfeld
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Osterburg. Er kenne die Sorgen und Wünsche junger Leute sehr wohl. Bürgermeister Nico Schulz macht sich für einen Freizeittreff in Osterburg stark. „Ich denke an eine Art Spielplatz für Jugendliche unter Dach, eine coole Location, um es in der Jugendsprache zu sagen.“

Von einem Indoorspielplatz will der Christdemokrat nicht gleich reden. Erst kürzlich hatte sich eine Mutter dreier Kinder in der AZ beklagt, sie vermisst einen solchen Hallenspielplatz und weitere Angebote. Schulz betont den begrenzten Rahmen kommunalen Handelns und denkt auch nicht an einen Jugendklub mit organisierter Betreuung. Vielmehr könnte es so wie im Skatepark laufen, ein fester Kern junger Leute ist Ansprechpartner für die Stadt. Unter Dach und Fach sei noch nichts. „Wir haben noch keine praktische Idee. “.

Jürgen Emanuel nimmt den Bürgermeister dennoch schon einmal beim Wort und verweist auf das Jugend-Freizeit-Zentrum (JFZ) an der Stendaler Straße und dessen freien Träger, den Internationalen Bund (IB) Magdeburg. „Eine zweite Einrichtung in irgendeiner freien Trägerschaft ist vielleicht möglich, eine Einrichtung in Trägerschaft der Stadt und in Konkurrenz zu einem freien Träger nicht. Das darf eine Kommune nicht“, so der Linke in der Begegnungsstätte der Volkssolidarität, wo Schulz sein Programm für die Bürgermeisterwahl im Juni vorstellte. Eine Einrichtung ohne Träger, unorganisiert und „willkürlich laufen zu lassen, ist gefährlich und kann ins Chaos führen“, ist der Genosse überzeugt.

Schulz möchte einen Weg finden und das mit dem Stadtrat. Ein Freizeitreff dieser Art für Jugendliche fehle einfach.

Von Marco Hertzfeld

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