Werbens Bürgermeister Dr. Volkmar Haase lobte das Engagement

Ehrenamt ist unverzichtbar

Siegfried Schmidt (v.l.), Marion Kahlow, Walter Vinzelberg, Hildegard Schmidt, Renate Haase und Manfred Klaus stellten sich nach ihrer Ehrung zum Erinnerungsfoto auf. Fotos (3): Schaffer

Behrendorf. Nachdem sich die Bürger aus Werben, Räbel, Behrendorf, Giesenslage, Berge und Wendemark 2011 zum Bürgerempfang im Rathaus der Hansestadt getroffen hatten, wurde diese Veranstaltung am Sonnabend im Dorfgemeinschaftshaus Behrendorf organisiert.

Schon lange vor dem offiziellen Beginn um 14. 30 Uhr waren Sylvia Haß und Ilona Fengler damit beschäftigt, die Tische im großen Saal zu dekorieren und eine Unmenge an Brötchen und kleinen Schnitten zu belegen sowie Kaffee zu kochen. Beide bewegte zu diesem Zeitpunkt die bange Frage, ob wirklich so viele Bürger wie geplant, kommen würden.

Die Sorge war unberechtigt, denn innerhalb kurzer Zeit waren mehr als 50 Stühle an den Tischen besetzt. Der Bürgermeister von Werben, Dr. Volkmar Haase, begrüßte die Einwohner und Gäste, unter ihnen auch der Verbandsgemeindebürgermeister Eike Trumpf. „Auch in Zeiten klammer Kassen der Gemeinden ist es gelungen, einen ausgeglichenen Haushalt 2011 aufzustellen “, so der Bürgermeister eingangs. Er erinnerte unter anderem an Investitionen für die Grundschule, in der Kindertagesstätte oder an der Fabianstraße. Im Ortsteil Berge wurden die geplanten Sanierungsarbeiten an der Kirche abgeschlossen, Löschwasserbrunnen gebohrt und ein Traktor für die Absicherung des Winterdienstes sowie die Mäharbeiten angeschafft. Erhebliche Mittel verschlangen die Reparaturarbeiten an der Elbfähre sowie die Straßenbeleuchtung, an der mehrere Kabelschäden in verschiedenen Ortsteilen der Gemeinde auftraten.

In Räbel konnte die Buswendeschleife auf Vordermann gebracht werden. Am Sonnabend wurde zudem deutlich, dass die meisten Investitionen im Ortsteil Werben erfolgten. Das ist dadurch bedingt, dass diese vor allem im Programm Städtebaulicher Denkmalschutz mit 80 Prozent Förderung umgesetzt werden konnte. Schule und Kita liegen zwar auch in Werben, dienen aber gleichermaßen allen Ortsteilen. Die geplanten Wegebaumaßnahmen in Behrendorf und Giesenslage konnten wegen der Nichtbewilligung der Fördermittel nicht in Angriff genommen werden.

Fazit: Es wurde viel geschafft, es bleiben aber auch noch etliche dringende Arbeiten. Bei der Realisierung soll das Prinzip gelten, keine weiteren Schulden zu machen. Wie wichtig für das gesellschaftliche Leben das bürgerschaftliche Engagement in den Vereinen ist, wurde herausgestellt. In diesem Zusammenhang gab es Ehrungen für zehn Bürger, die sonst nicht im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen und ihre Arbeit zum Gemeinwohl eher im Verborgenen verrichteten (siehe Infokasten).

Von Walter Schaffer

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