Doppelzimmer bald passé

Osterburger Lebenshilfe schafft Anbau und Aufzug in ihrer Wohnstätte

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Regina Bahlke, Geschäftsführerin der Osterburger Lebenshilfe, in ihrem Büro mit den Planungen für den Anbau: Derzeit wartet sie auf die Erteilung der Baugenehmigung, um mit den Arbeiten zügig beginnen zu können. Der Auftrag für den Rohbau ist schon an ein Unternehmen vergeben worden.

Osterburg. Eine weitere Investition hat die Osterburger Lebenshilfe als gemeinnütziges Unternehmen ins Auge gefasst – und zwar in ihrer Wohnstätte am biesestädtischen Heinrich-Heine-Weg.

Im Juli 2000 ging das Haus mit 24 Plätzen, davon sechs Doppel- und zwölf Einzelzimmern in Betrieb.

Doch die Doppelzimmer seien nicht mehr zeitgemäß, sagte die Geschäftsführerin der Lebenshilfe, Regina Bahlke, gegenüber der AZ. Geplant ist ein Anbau mit einem Aufzug, um so auch Barrierefreiheit gewährleisten zu können. Die Doppelzimmer werden aufgelöst, es wird dann nur noch Einzelzimmer geben. Jeder Bewohner habe das Recht auf Privatsphäre – und die sei in einem Doppelzimmer nicht gegeben, so Bahlke.

Derzeit wartet die Geschäftsführerin auf die Erteilung der Baugenehmigung und auf den baldigen Start in den nächsten Wochen. Der Auftrag für den Rohbau sei schon an ein Unternehmen vergeben worden. Mit der kompletten Fertigstellung der Maßnahme rechnet sie im Sommer 2019. Die Lebenshilfe bekommt bei der Umsetzung finanzielle Unterstützung. Geld fließt für die Investition von der Aktion Mensch.

Von Thomas Westermann

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