Ortschaftsrat bringt Zukunft der Trauerhalle in Dobbrun auf die Tagesordnung

Dobbrun: Ein Abriss steht im Raum

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Das kleine Gebäude vor der örtlichen Kirche wird schon lange nicht mehr genutzt. Bereits seit 2002 werden sämtliche Trauerfeiern in dem Dobbruner Gotteshaus abgehalten.

Dobbrun – Das kleine Gebäude vor der schönen Dobbruner Kirche fällt ins Auge, doch nicht weil es was hermacht, sondern weil es baufällig ist und heruntergekommen wirkt.

Der Osterburger Ortschaftsrat wird sich in seiner nächsten Sitzung am Montag, 19. August, mit einem möglichen Abriss der Trauerhalle beschäftigen, die seit 2002 nicht mehr genutzt wird.

Die Trauerfeiern, auch die nicht-evangelischen, können seitdem in der örtlichen Kirche stattfinden. Wie die AZ auf Anfrage an das Ordnungsamt erfahren hat, gibt es seitdem eine entsprechende Vereinbarung der Hansestadt Osterburg mit der evangelischen Kirchengemeinde in der Einheitsgemeinde. Ende Juni antwortete das Kreiskirchenamt Stendal auf eine Anfrage der Hansestadt Osterburg, in dem angefragt wurde, ob die Kirche eine erneute Nutzung der Trauerhalle in Erwägung zieht.

Dies wurde verneint und als Reaktion darauf kommt das Thema nun auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung des Osterburger Ortschaftsrates.

Stadträtin Sandra Matzat (AfD), die in Dobbrun wohnt, glaubt, dass die Bürger es begrüßen würden, wenn das Gebäude abgerissen würde. „Die Trauerhalle wurde ja schon so lange nicht mehr genutzt.“ Von dem Plan, das Gebäude eventuell abzureißen, habe sie auch erst kürzlich erfahren. „Vielleicht könnte man an die Stelle der Trauerhalle eine kleine Mauer bauen, die optisch zu unserer schönen Kirche passt“, so ihr spontaner Vorschlag im Gespräch mit der AZ. Eine endgültige Entscheidung darüber, wie es mit dem Gebäude in Dobbrun weitergeht, kann nur der Osterburger Stadtrat treffen.

VON TOBIAS HENKE

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