Abläufe in der Volkssolidarität Osterburg werden aus Salzwedel koordiniert

Noch keine neue Leitung

Aktivitäten sind in der Volkssolidarität viele möglich.
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Für viele Osterburger hat die Volkssolidarität einen festen Platz in ihrem Alltag. Aktivitäten wie die in der Singegruppe (Foto) werden mit viel Einsatz und Engagement betrieben.
  • Tobias Henke
    VonTobias Henke
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Seit rund zwei Monaten ist die Volkssolidarität Osterburg ohne Leitung. Silvia Kmieciak ist nicht mehr als Koordinatorin tätig und die Begegnungsstätte an der Gartenstraße ist derzeit ohne ständige Leitung vor Ort. Dennoch gehen die Dinge auch in Osterburg ihren geregelten Gang. Zurzeit ist Birgit Schulze, Koordinatorin im Sozialzentrum Salzwedel, dienstags und mittwochs in der Begegnungsstätte in Osterburg anzutreffen, Ob dies ein Dauerzustand bleibt, steht derzeit noch nicht fest.

Osterburg –„Wir befinden uns noch in der Findungsphase“, bittet Yvonne Hinz, Leiterin des Volkssolidaritätsregionalverbands Altmark, um Geduld. Zwischen 11 und 15 Uhr sind aktuell die Hauptgeschäftszeiten in Osterburg. „An vier Tagen ist jemand da“, informiert Birgit Schulze. Nur freitags ist die Begegnungsstätte geschlossen, montags trifft sich regelmäßig die Handarbeitsgruppe. Zu den Umständen, warum die Trennung von Silvia Kmieciak erfolgte, möchte Leiterin Hinz sich nicht äußern. Eine Schließung, ähnlich wie die der Begegnungsstätte in Stendal (die AZ berichtete) komme aber nicht in Frage.

Eine weitere Anlaufstelle für Senioren ist in der Biesestadt das von den Pfeifferschen Stiftungen getragene Quartiersmanagement. Im Hauptausschuss war im Oktober bei einzelnen Mitgliedern die Frage aufgekommen, ob dieses Angebot nicht eine Konkurrenz für die Volkssolidarität sei. Doch das wurde von Quartiersmanagerin Aileen Hilbring verneint. Dies bestätigt auch Regionalverbandsleiterin Hinz. „Es gibt hier keine Konkurrenz. Wir arbeiten wirklich gut zusammen und tauschen uns regelmäßig aus.“

Pessimistisch ist Hinz mit Blick auf die nahende Weihnachtszeit und die Möglichkeit, dass Mitglieder und Gäste in den Räumlichkeiten der Begegnungsstätte ein paar gemeinsame Stunden in weihnachtlicher Atmosphäre verbringen können. „Ich glaube nicht, dass das möglich sein wird“, so Hinz mit Blick auf aktuell verschärfte Coronaschutzmaßnahmen angesichts der hohen derzeit vielerorts stark steigenden Inzidenzwerte.

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