Bürger können Verwaltung ohne Test aufsuchen

Osterburg: Besuch ohne Termin möglich

Nico Schulz und Patrick Puhlmann bei den Literaturtagen.
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Nico Schulz (re., hier bei einem Termin mit Landrat Patrick Puhlmann), sieht die Verwaltung der Hansestadt osterburg im Kampf gegen das Coronavirus gut gerüstet.
  • Tobias Henke
    VonTobias Henke
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Fast täglich werden zurzeit aufgrund der hohen Infektionszahlen Rufe nach Verschärfungen der Corona-Maßnahmen laut. Bürger können die Verwaltung der Hansestadt Osterburg aktuell weiterhin ohne einen Termin aufzusuchen. Osterburgs Einheitsgemeindebürgermeister Nico Schulz (FW) sieht die Mitarbeiter der Verwaltung insgesamt gut vor dem Virus geschützt.

Osterburg  – Unsere Mitarbeiter sitzen alle in Einzelbüros“, so Schulz gegenüber der AZ. Damit sei ein bestmöglicher Schutz gegen das Virus gegeben. Dort wo der Abstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werde, muss eine Maske getragen werden. Sowohl bei Mitarbeitergesprächen als auch bei Terminen von Bürgern habe man sich auf eine flexible Lösung geeinigt. „Wenn der Mitarbeiter oder der Bürger möchte, dass eine Maske getragen wird, dann wird während der Gespräche die Maske aufgelassen.“ Genauso gehe man auch vor, wenn sich mehrere Mitarbeiter in einem Raum aufhalten, etwa bei einer Besprechung. Für Besucher der biesestädtischen Verwaltung gilt zurzeit noch keine 3G- oder 2G-Regelung, zu der manche Verwaltungen im Landkreis inzwischen übergegangen sind (die AZ berichtete).
Wie lange es noch möglich sein wird, die Verwaltung ohne Anmeldung aufzusuchen, vermag Schulz nicht sagen. „Das kann sich in der aktuellen Lage natürlich auch schnell ändern.“ Wer Wartezeiten vermeiden möchte, kann auch derzeit einen Termin vereinbaren. Die zentrale Rufnummer lautet (03937) 4926. Wie an jedem Arbeitsplatz gilt natürlich auch für die Mitarbeiter der Verwaltung die 3G-Regel. Da laut Schulz nicht alle Mitarbeiter geimpft sind, müssen die Nichtgeimpften daher einen tagesaktuellen Test vorlegen, damit sie arbeiten können. „Nichtgeimpften Mitarbeitern, die es nicht schaffen, einen zertifizierten Test vorzulegen, bieten wir an, zwischen 7 und 8 Uhr einen Selbsttest unter Aufsicht zu machen. Dies zählt natürlich nicht zur Arbeitszeit.“ Um das Risiko zu minimieren, finde der Tests immer an derselben Örtlichkeit statt und nicht etwa in den Büros der Mitarbeiter.
Dass sich ein Teil der Mitarbeiter im Rathaus und ein weiter im Verwaltungsgebäude aufhält, sieht Schulz nicht mehr zwingend als Vorteil an. „Das war am Anfang der Pandemie, aber auf jeden Fall, weil zu der Zeit deutlich mehr Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt wurden, als es jetzt der Fall wäre“, erläutert Schulz die geänderten Umstände.

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